Insolvenz: Wacker Nordhausen stellt Spielbetrieb ein

Nordhausen.  In Nordhausen wird in der neuen Saison kein Regionalliga-Fußball gespielt. Die Verantwortlichen sehen die Insolvenz als „unumgänglich“ an.

Bilder aus besseren Tagen: in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal konnte Wacker Nordhausen im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark Erzgebirge Aue lange Paroli bieten

Bilder aus besseren Tagen: in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal konnte Wacker Nordhausen im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark Erzgebirge Aue lange Paroli bieten

Foto: Hendrik Schmidt / Archiv dpa

In Nordhausen wird in der neuen Saison kein Regionalliga-Fußball gespielt. Das machte der FSV Wacker am 25. Juni öffentlich. „Hiermit müssen wir leider mitteilen, dass wir am Spielbetrieb der Regionalliga Nordost 2020/ 2021 nicht teilnehmen können. Des Weiteren haben wir heute die Insolvenz des FSV Wacker 90 Nordhausen e. V. beim Amtsgericht angezeigt. Bei der Sichtung erster Unterlagen war dieser Schritt unumgänglich“, hieß es in einer vom Verein verschickten Mail.

Auf Hoffnung folgt Ernüchterung

Nach der Pleite der Profiabteilung hatte Wacker Nordhausen vor elf Tagen mit der Mitgliederversammlung und Wahl eines neuen Präsidiums den Neuanfang in die Wege geleitet. Damals bestand noch die Hoffnung, dass der Verein auch in der kommenden Saison viertklassig bleibt. Doch die von Neu-Präsident Torsten Klaus angekündigte schonungslose Bestandsaufnahme machte nun offensichtlich diesen Schritt notwendig.

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