Damen der HSG oha brechen am Ende komplett ein

Herzberg.  Beim 20:29 (13:10) gegen Geismar II gelingt in den letzten 13 Minuten kein Treffer mehr. Die Herren-Reserve bleibt hingegen ungeschlagen.

Die Frauen der HSG oha.

Die Frauen der HSG oha.

Foto: Arne Hoffschlaeger / HK

Für die Damen sowie die zweiten Herren der HSG oha stand am vergangenen Wochenende der Start in das neue Handballjahr an. Auch in der Jugend wurde schon wieder gespielt.

HSG-Damen - MTV Geismar 20:29 (13:10). Die Handballerinnen starteten nach der Winterpause mit einer 20:29 (13:10)-Niederlage in die Regionsoberliga, für die sie sich in der ersten Saisonhälfte qualifiziert hatten. Die Mannschaft von Torsten Morich brach nach einer 13:10-Pausenführung im zweiten Spielabschnitt ein und musste sich dem MTV Geismar II beugen.

Nach einem schläfrigem Beginn, bei dem man schnell 0:2 zurücklag, fanden die Gastgeberinnen gut in die Partie. Den Rückstand drehte man nicht nur, in dieser Phase überrannte man die Kreisstädterinnen förmlich und setzte sich deutlich ab. Immer wieder eroberte man die Bälle und nutzte Chancen beim Gegenstoß oder aus dem Rückraum konsequent. Nach langer Verletzungspause traf Paula Güthers bei ihrem Comeback zum zwischenzeitlichen 7:4. Nach dem Treffer zum 10:4 (18.) durch Annika Schweidler kam es aber zu einem Bruch im HSG-Spiel, die Gäste kamen wieder heran, Merle Baumgart markierte drei Treffer in Folge zum 10:8 (24.). Dieser Vorsprung stabilisierte sich bis zur Halbzeit, Jana Schirmer setzte mit dem 13:10 den Schlusspunkt der ersten Hälfte.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte konnte die Morich-Sieben zunächst dagegen halten (16:13, 36.), danach liefen die Harzerinnen aber zunehmend hinterher. Drei Tore innerhalb von zwei Minuten sorgten für den Ausgleich, in der HSG-Offensive stotterte der Motor. Immerhin: Carina Berger traf zuverlässig per Strafwurf, so dass zunächst Tuchfühlung gehalten werden konnte (19:19, 47.). Der Treffer zum 20:20 von Jana Schirmer sollte der letzte Treffer im Spiel der Harzerinnen sein, danach blieb man 13 Minuten torlos. Auch von der Torhüterposition kamen keine Impulse mehr, der Gegner kam zunehmend zu einfachen Toren. Merle Baumgart war mit zehn Toren die erfolgreichste Schützin ihrer Mannschaft und setzte mit dem 20:29 auch den Treffer für den Endstand. HSG oha: Hensel, Mißling - Kreinacke, Knippel, Röthel, Schirmer (4), Güthers (1), J. Lohrengel, Schweidler (3), Levin (4), Friehe, Bierwirth (1), Berger (7/3).

HG Rosdorf-Grone - HSG Herren II 26:29 (13:12). Erstes Spiel im neuen Jahr, erster Sieg – so lässt sich der Start des Regionsoberliga-Spitzenreiters in das neue Jahr kurz und knapp zusammenfassen. Aber die Geschichte ist nicht so einfach erzählt: Aus einer herausragenden Trainingsbeteiligung von mindestens 16 Spielern bei den ersten drei Übungsabenden des Jahres mussten die Trainer 14 Personen auswählen, die dann am Samstagabend in der Rosdorfer Sporthalle spielen sollten. Die HGRG II wollte sich für die hohe Erstrundenniederlage revanchieren, was sie durch das Aufstellen von mehreren Verbandsligaspielern unterstrichen. Doch nicht die Stärke des Gegners, sondern vielmehr die eigene hohe Fehlerquote führte zum knappen Pausenrückstand. Im Angriff wurden viele freie Würfe nicht verwandelt, in der Abwehr standen die HSG oftmals nicht gut genug und auch die Abstimmung fehlte teilweise.

Nach der Fehleranalyse in der Pause zeigte die HSG-Reserve in Hälfte zwei, dass sie auch zu später Stunde am Samstagabend eine Schippe drauflegen kann. Jetzt wurde sich auch ohne Ball bewegt, entsprechend fielen die Tore. Gegen die gegenüber dem Hinspiel deutlich verbesserte Rosdorfer Mannschaft konnte die HSG so zwar das Spiel drehen, ein wirkliches Absetzen gelang allerdings nicht. Letztlich reichte es trotzdem zu einem 29:26-Erfolg, das Team ist damit weiterhin ungeschlagen. Am Samstag kommt es nun ab 19 Uhr in der Mahntehalle zum Spitzenspiel gegen den Verfolger TG Münden II. HSG oha II: Mackensen, M. Paul - T. Schweidler (5), B. Strüver (2), Ahlborn, P. Mißling (8), T. Paul (2), Renner (2), Müller (2), S. Schweidler, Armbrecht (1), M. Mißling (6), Harenberg, Bode.

Männliche C-Jugend - JSG Münden/Volkmarshausen 23:29 (10:14). Viel vorgenommen hatte sich die Mannschaft der HSG für das Rückspiel gegen die bisher ungeschlagene Mannschaft aus der Drei-Flüsse-Stadt. Bis zur 17. Minute gelang es dem Team auch, mit dem Gegner auf Augenhöhe zu spielen. In den darauffolgenden 13 Minuten kam die HSG allerdings nur auf zwei Tore, während Münden immer wieder erfolgreich den Weg an den Kreis beschritt. Die Abwehrreihen der HSG fanden vor allem auf den halbrechten Angreifer keinen Zugriff, so dass allein dieser am Ende zwölf Tore erzielte. Eine Leistungssteigerung in den letzten zehn reichte den HSG-Jungs nicht aus, um noch einmal heranzukommen. Unterm Strich agierte man phasenweise zu mutlos, um die Gäste noch mehr in Bedrängnis bringen zu können. HSG oha: Bode, Melzer – Ramazani (7), Wiegmann (1), Lodewick, Dempwolf, Wittenberg (2), Koschnicke, Weißensee, Thomssen (3), Otremba (1), Schreiber, Thormeier (5), Loch (4).

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