Bob Hannings Jungfüchse gehen am Katlenburger Burgberg leer aus

Katlenburg.  Vor den Augen des DHB-Vizepräsidenten und Berliner Nachwuchstrainers gewinnt der GSV Eintracht Baunatal den 36. Silvestercup der HSG Rhumetal.

Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes und Trainer der A-Jugend der Füchse Berlin.

Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes und Trainer der A-Jugend der Füchse Berlin.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Hochklassiger Handballsport zum Jahresbeginn erfreute die rund 300 Zuschauer in der Katlenburger Burgberghalle beim 36. Harz Energie-Silvestercup. „Gute Stimmung, toll organisiertes Turnier, wir kommen gerne wieder“, so lautete das Fazit der Spieler der Siegermannschaft vom GSV Eintracht Baunatal.

Doch der Reihenfolge nach: In den Vorrundenspielen des wieder einmal stark besetzten Turniers setzten sich die favorisierten Mannschaften durch. Zumeist entwickelten sich deutlich Spiele. Nur das Duell zwischen dem Drittligisten Dessau-Rosslau und der A-Jugend der Füchse Berlin, in dem es um den Sieg in Gruppe B ging, wurde erst in letzter Sekunde von den Hauptstädtern gewonnen. Zur Freude von Coach Bob Hanning, der DHB-Vizepräsident ist zugleich Trainer des Berliner Nachwuchses und war trotz des zeitgleich stattfindenden Länderspiels der Herren in Katlenburg dabei.

Enge Platzierungsspiele

Wesentlich knapper wurde es in den Platzierungsspielen. In der Begegnung um Platz fünf zwischen dem gastgebenden Verbandsligisten HSG Rhumetal und Oberligist TV Stadtoldendorf konnte in der regulären Spielzeit kein Sieger ermittelt werden. Somit musste im Siebenmeter-Werfen eine Entscheidung herbeigeführt werden. Hier setzte sich Rhumetal durch.

Das erste Halbfinale zwischen Baunatal und Dessau war ebenfalls nichts für schwache Nerven. Am Ende behielt Baunatal knapp mit 15:13 die Nase vorn. Im zweiten Halbfinale mussten die Jungfüchse von Trainer Hanning Federn lassen. In der Neuauflage des Vorjahresfinales setzte sich wieder der Drittligist TuS Vinnhorst durch, mit 21:13 fiel das Ergebnis recht klar aus.

Jungfüchse unterliegen erneut

Im Spiel um Platz drei gegen Dessau-Rosslau zogen die A-Junioren aus Berlin erneut den Kürzeren, dieses Mal fiel die Entscheidung allerdings erst kurz vor dem Ende. Bis kurz vor Schluss konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen, ehe die Ostdeutschen auf 15:12 stellten. So musste der Handballnachwuchs aus der Hauptstadt in diesem Jahr als Vierter des Turniers die Heimreise antreten.

Im Endspiel entwickelte sich ein hochklassiges Spiel mit ständig wechselnder Führung. Baunatal und Vinnhorst schenkten sich nichts und die zahlreichen Zuschauer konnten schnelle Gegenstöße und wuchtige Rückraumwürfe bewundern. Doch auch die guten Torhüterleistungen auf beiden Seiten überzeugten. Wiederum konnte sich zunächst keine Mannschaft deutlicher absetzen, letztlich hatte sich Baunatal knapp mit 18:16 den Sieg und damit den Turniergewinn erkämpft.

Bei der Siegerehrung wurden vom Turnierwart Mathias Zänger, dem HSG-Vorsitzenden Michael Tschernich, dem Gemeindebürgermeister Uwe Ahrens sowie von Dirk Schaper (Harz Energie) auch der beste Spieler des Turniers gekürt. Zumindest diese Auszeichnung ging an die TuS Vinnhorst, der Kreisläufer Milan Mazic wurde die Ehre zuteil. Insgesamt zeigte sich Turnierleiter Zänger durchweg zufrieden mit den sportlichen Leistungen und dem Zuschauerzuspruch.

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