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Corona-Regeln: Diese Bundesländer haben 2G eingeführt

Lesedauer: 5 Minuten
In diesen Bundesländer gilt die 2G-Regel

In diesen Bundesländer gilt die 2G-Regel

Nachdem Hamburg als erstes Bundesland ein 2G-Optionsmodell eingeführt hat, ziehen immer mehr Bundesländer nach. Ein Überblick zeigt, in welchen Bundesländern die 2G-Regel gilt.

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Berlin  Die 2G-Regel wird von immer mehr Bundesländern geplant oder schon umgesetzt. Eine Übersicht, was jetzt in den Bundesländern gilt.

  • In immer mehr Bundesländern wurde die 2G-Regel als Option eingeführt
  • Das bedeutet: Bestimmte Betreiber haben die Wahl, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene hereinlassen wollen
  • Wir zeigen, in welchen Bundesländer 2G gelten kann

Immer mehr Bundesländer schärfen die Corona-Regeln für den Herbst. Jetzt wird in vielen Fällen auch über 2G nachgedacht - geimpft oder genesen. Der Grund: Ungeimpfte haben ein signifikant höheres Risiko Corona zu verbreiten.

Hamburg hält sich die Option einer 2G-Regel seit Ende August offen. Wer will, kann sein Restaurant oder seine Party nur noch für Geimpfte und Genesene öffnen. Das hat den Vorteil, dass Veranstaltungen nicht mehr auf Abstände und Mengenbegrenzung achten müssen. Gut gefüllte Kneipen, Kinos und Theater sind jetzt wieder möglich.

Jetzt ziehen einige Bundesländer nach, doch einheitlich sind die Regeln nicht. Hier eine Übersicht:

Berlin - Erleichterungen für Genesene und Geimpfte

In Berlin können Geimpfte und Genesene mit weiteren Erleichterungen rechnen. So wie in Hamburg, beschloss der Berliner Senat am Dienstag die Einführung eines 2G-Optionsmodells.

In etlichen Bereichen wie der Gastronomie oder bei Veranstaltungen können die Betreiber dann selbst entscheiden, ob sie den Zutritt zu Innenräumen nur Geimpften oder Genesenen (2G) oder auch Getesteten (3G) erlauben. Im Falle von 2G würden sonstige Corona-Einschränkungen wie Abstand oder Maske wegfallen.

Niedersachsen – optionale 2G-Regel ab 22. September

Auch Niedersachsen setzt zur Bekämpfung vom Coronavirus fortan auf die 2G-Regeln. So soll die 2G-Regel künftig in mehr Bereichen angewendet werden können. Zum Beispiel in der Gastronomie, der Kultur, bei Veranstaltungen oder dem Sport, erklärte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag. Auch hier sollen bei Anwendung der 2G-Regel dann die Maskenpflicht und das Abstandhalten entfallen.

Für Jugendliche unter 18 Jahren gilt das nicht. Sie sollen demnach auch ohne Impfung oder Genesung Zutritt bekommen, da sie sich regelmäßig vor dem Schulbesuch testen. Die derzeitige Corona-Landesverordnung gilt noch bis zum 22. September. Die Ausweitung der 2G-Regel wird somit voraussichtlich in der kommenden Woche umgesetzt.

Sachsen-Anhalt erlaubt mehr Gäste unter 2G

Sachsen-Anhalts Landesregierung hatte am Dienstag neue Corona-Regeln bekanntgegeben. Veranstalter und Gastronomen haben damit die Möglichkeit, mehr Gäste zuzulassen, wenn sie das 2G-Modell einführen. Damit gewähren sie nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt. Dafür entfallen Personenoberbegrenzungen und Abstandsregeln. Die neue Verordnung ist schon gültig. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren müssen zunächst noch nicht geimpft sein.

Rheinland-Pfalz setzt auf 2G-plus-Regelung

Rheinland-Pfalz führt eine sogenannte 2G-plus-Regelung ein. Das heißt, Geimpfte und Genesene dürfen alles nutzen. Für Getestete gibt es Beschränkungen. Weitere Änderungen wie etwa die Maskenpflicht und Abstandsregelung bleiben weiter bestehen. Dazu gibt es Stufensystem. Bei steigenden Infektionszahlen im Land soll der Zutritt von Ungeimpften zu Veranstaltungen jeglicher Art und der Gastronomie schrittweise reduziert werden.

Baden-Württemberg- harte 2G-Regel

Hier sollen bereits an diesem Donnerstag deutlich strengere Corona-Regeln in Kraft treten. Das Land bekommt einen neuen Dreistufenplan, der sich nach der Intensivbetten-Belegung richtet. In einer ersten Stufe hätten etwa Ungeimpfte nur noch mit einem negativen PCR-Test Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen. In einem zweiten Schritt hätten Ungeimpfte unter anderem keinen Zutritt mehr zu Restaurants, Kultur- und Sportveranstaltungen.

Hessen fördert 2G-Regel

Auch in Hessen wird die 2G-Regel zur Option. Das Corona-Kabinett hat beschlossen, in bestimmten Bereichen Unternehmern die Einführung der sogenannten 2G-Regel interessant zu machen. Friseure und Gastronomen etwa sollen dann die Möglichkeit haben, nur noch Geimpfte und Genesene zu bedienen. In den entsprechenden Läden und Lokalen müssten dann auch keine Abstandsregeln und keine Masken mehr getragen werden.

Sachsen will 2G-Regel optional einführen

In Sachsen sollen Gastronomen und Veranstalter künftig selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene als Kundschaft akzeptieren. Laut Staatskanzleichef Oliver Schenk soll diese sogenannte optionale 2G-Regel nur für Veranstaltungen bis 5.000 Personen gelten. Auch hier würde dann auf Abstandsgebot und Maskenpflicht verzichtet werden.

NRW: 2G-Regel nicht landesweit, aber optional

Eine generelle 2G-Regel ist in NRW nicht geplant, die 3G-Regel bis auf weiteres unverändert bestehen bleiben. Trotzdem sind einzelne 2G-Regelungen möglich. Kreise und Städte könnten in Absprache mit dem Gesundheitsministerium strengere Regeln erlassen.

Schleswig-Holstein setzt auf Lockerungen

Aktuell wird von der 2G-Regel noch abgesehen. Doch sollte sich die Situation in den Krankenhäusern zuspitzen, sei „ein Übergang zu einer 2G-Regelung mit 3G-Option vorgesehen“ - und bei 3G würden verstärkte Auflagen gelten. Bis dahin geht Schleswig-Holstein sogar einen Schritt in eine andere Richtung. Aktivitäten im Freien sind ab dem 20. September weitgehend unreguliert. An Orten, an denen die 3G-Regelung nicht greift – etwa in Bus und Bahn sowie im Einzelhandel – gilt die Maskenpflicht weiter.

Bayern setzt auf ein anderes Modell

Auch in Bayern sind neue Regeln in Kraft, die auch eine „Krankenhaus-Ampel“ als Indikator umfassen. 2G sei „theoretisch möglich und nicht verboten, aber nicht vom Staat vorgeschlagen“, hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gesagt.

Thüringen prüft die 2G-Regel

In Thüringen prüft das Gesundheitsministerium die Einführung einer 2G-Regelung für bestimmte Bereiche.

(fmg/dpa/vad)

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