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Geheimpläne: Wie die Krönung von Prinz Charles ablaufen soll

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Queen: Camilla soll später "Königsgemahlin" werden

Queen- Camilla soll später Königsgemahlin werden

Die Queen hat in einer Erklärung an die Nation bestimmt, dass ihre Schwiegertochter Camilla nach der Thronbesteigung von Prinz Charles ebenfalls als "Queen" bezeichnet werden soll, und nicht nur als "Prinzgemahlin".

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Queen Elizabeth II sitzt noch auf dem Thron. Doch es gibt bereits Pläne für die Krönung von Prinz Charles – und die soll anders werden.

Niemand sitzt länger auf dem britischen Thron als Queen Elizabeth II. Vor wenigen Tagen feierte die fast 96-Jährige ihr 70-jähriges Thronjubiläum. Damit ist sie die älteste und am längsten regierende Monarchin der Welt. Doch nichts währt ewig. Wenn die Queen eines Tages stirbt, soll ihr ältester Sohn – Prinz Charles (73) – sie beerben und den Thron besteigen. Und dafür gibt es schon detaillierte Pläne.

Wie das britische Blatt „Daily Mail“ berichtet, schmiedet das Umfeld von Prinz Charles bereits seit Jahren an seiner Krönungszeremonie. Die Details dazu laufen unter dem Titel „Goldener Reichsapfel“. Dabei soll die Krönung von Charles deutlich anders werden als die seiner Mutter im Jahr 1953. „Die Zeremonie wird kürzer, kleiner und weniger teuer ablaufen“, zitiert „Daily Mail“ eine Quelle aus dem britischen Königshaus.

Weil Charles bereits jetzt 73 Jahre alt, soll seine Krönung zeitnah nach dem Ableben der Queen stattfinden. Während Elizabeth noch fast anderthalb nach dem Tod ihres Vaters George VI. auf ihre Krönung wartete, soll ihr Sohn innerhalb eines Jahres nach dem Tod seiner Mutter gesalbt werden.

Dabei soll die Krönung das „moderne Großbritannien“ widerspiegeln. Wie die britische Zeitung weiter berichtet, soll die Gästeliste deswegen deutlich verschlankt werden. Während im Jahr 1953 mehr als 70.000 Menschen an der Krönung der Queen teilnahmen, will Charles seine Gästeliste auf 2000 Besucher begrenzen. Auch auf dem Balkon des Buckingham Palace, auf dem sich der späte König dem britischen Volk präsentiert, soll Charles nur von engsten Familienmitgliedern umgeben sein.

Harry und Meghan sollen der Zeremonie fernbleiben

Besonders brisant: Die royalen Aussteiger Prinz Harry und seine Frau Meghan sollen bei der Zeremonie nicht dabei sein. „Ich wäre nicht überrascht, wenn ich nur Charles und Camilla, Kate und William und ihre Kinder auf dem Balkon des Buckingham Palasts sehen würde“, meint der Insider. Der jüngere Sohn von Charles und der verstorbenen Prinzessin Diana hat durch sein Interview mit Oprah und rassistischen Vorwürfen viel Trubel um die royale Familie ausgelöst.

Auch der skandalumwobene Prinz Andrew, jüngerer Bruder von Charles, soll der Krönung fernbleiben. Andrew, dem wegen Missbrauchsvorwürfen in den USA ein Prozess droht, soll das Ansehen der königlichen Familie nicht weiter schädigen. Charles möchte, dass „Andrew aus dem Blickfeld und aus dem Bild“ verschwindet, schreibt die britische „Sun“. Ein Insider verrät weiter: „Charles will nicht, dass Andrew jeden zweiten Tag fotografiert wird, glücklich und winkend, wenn er zum Schloss gefahren wird.“

Der Plan „Goldener Reichsapfel“ sieht zudem vor, dass auch die Gattin Camilla (74), Herzogin von Cornwall, gekrönt wird und den Titel „Queen Consort“ tragen wird – das kündigte bereits Queen Elizabeth an. Bei ihr war dies noch ganz anders. Prinz Philip, ihr verstorbener Ehemann, wurde 1953 nur zum Prinzgemahl ernannt und nicht wie seine Frau gekrönt. Somit hatte Philip keinen Anspruch auf einen Königstitel.

Es gibt jedoch Traditionen, die Charles bei seiner Zeremonie behalten will. So soll laut der Quelle der anglikanische Gottesdienst bleiben und auch die royalen Gelübde sollen nicht verändert werden.