Naturkatastrophe

La Palma: Live-Stream zeigt Vulkanausbruch auf den Kanaren

| Lesedauer: 2 Minuten
Experten warnen vor neuen Gefahren durch Vulkan auf La Palma

Experten warnen vor neuen Gefahren durch Vulkan auf La Palma

Vor einigen Tagen hat der Lavastrom des Vulkans Cumbre Vieja das Meer vor La Palma erreicht, bislang sind schwerwiegende Vorfälle - wie Explosionen - ausgeblieben. Doch nun soll sich die Windrichtung ändern.

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Berlin/Santa Cruz de La Palma  Seit fast zwei Wochen spukt der Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma Feuer. Nun zeigt ein Live-Stream beeindruckende Bilder des Ausbruchs.

  • Auch zwei Wochen nach Beginn des Ausbruchs spukt der Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma weiter Feuer
  • Die Lava hat inzwischen die Küste der Kanareninsel erreicht und fließt ins Meer
  • Ein Live-Stream zeigt die beeindruckenden Bilder des Vulkanausbruchs

Seit der Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma vor fast zwei Wochen ausgebrochen ist, herrscht weltweit großes Interesse an der Eruption. Unzählige Medien berichten von der Kanareninsel – Millionen Menschen verfolgen die Geschehnisse. Nun können diese den Vulkanausbruch sogar live verfolgen.

Der Vulkanausbruch auf La Palma im Live-Stream

Denn der öffentlich-rechtliche TV-Sender "Televisión Canaria" hat einen Live-Stream ins Leben gerufen. Von überall auf der Welt ist es nun möglich, die Naturkatastrophe auf den kanarischen Inseln in Echtzeit zu verfolgen. Die Bilder zeigen, wie glühende Lava den Berg hinabfließt und dunkle Rauchwolken aufsteigen.

Vulkanausbruch La Palme Livestream

Nachdem zahlreiche leichtere Erdbeben die Insel La Palma erschüttert hatten, war der Vulkan Cumbre Vieja am 19. September ausgebrochen. Seitdem stößt er laut Deutscher Presse-Agentur fast pausenlos große Mengen an Gesteinsbrocken, Rauch, Asche und Lava aus. Die Eruption könnte noch Wochen oder gar Monate andauern.

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Vulkanausbruch auf La Palma: Neuer Schlot bereitet Experten Sorgen

Zuletzt hatte sich an dem Vulkan ein neuer Schlot gebildet, aus dem Lava abfließt. Dadurch sind nun auch Flächen gefährdet, die zuvor in vermeintlich sicheren Gebieten lagen. Manuel Nogales vom spanischen Forschungsinstitut CSIC sprach am Freitag von einer „schlechten Nachricht“, betonte aber: „Es gibt keinen Grund zur Unruhe.“

Derweil sind auf der Kanareninsel durch den Vulkanausbruch mehr als 700 Hektar Fläche mit einer meterdicken Schicht aus Lava bedeckt. 1000 Gebäude sind vollständig zerstört. Durch die ins Meer fließende Lava vergrößerte sich La Palma gleichzeitig um mehrere Hektar. (nfz/dpa)

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