Pandemie

Corona in Deutschland: Aktuelle RKI-Zahlen im Überblick

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Corona-Test.

Corona-Test.

Foto: Soeren Stache / dpa

Berlin.  Das Robert Koch-Institut (RKI) informiert jeden Tag über die neuen Corona-Zahlen zur Pandemie in Deutschland. Alle Daten im Überblick.

  • Auch am Montagmorgen verzeichnet das RKI weiter deutlich steigende Corona-Neuinfektionen
  • Bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder über 100
  • Auch bei der Hospitalisierungsrate zeichnet sich ein Trend nach oben ab
  • Das RKI meldet täglich aktuelle Daten zu Neuinfektionen, Inzidenz, Hospitalisierung und R-Wert - alle Werte im Überblick lesen Sie hier

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet täglich die aktuellen Corona-Fallzahlen für Deutschland. Bis Montagmorgen haben die Gesundheitsämter dem RKI 6573 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet - rund 2500 mehr als noch vor einer Woche. Innerhalb eines Tages wurden 17 Todesfälle registriert. Vor einer Woche waren es 10 Todesfälle.

So hoch ist die Hospitalisierungsrate

Bisher war die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen der zentrale Wert, um die Pandemie-Lage zu bewerten und Einschränkungen einzuführen. Nun rückt die Belastung der Kliniken stärker in den Fokus – und damit die sogenannte Hospitalisierungsrate.

Das RKI erfasst in seinem Lagebericht neben der Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen und anderen Werten auch die Zahl der Menschen, die wegen einer Covid-19-Erkrankung in eine Klinik kommen. Diese Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen bildet die übermittelten Fälle über eine Woche pro 100.000 Einwohner ab. Der Lagebericht erscheint von Montag bis Freitag, meistens am frühen Nachmittag. Am Wochenende veröffentlicht das RKI keinen Lagebericht mehr.

  • Die Hospitalisierungsrate lag laut RKI am Montag bei 2,77
  • Am Freitag hatte der Wert bei 2,68 gelegen
  • Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5

Die Berechnung der Hospitalisierungs-Inzidenz erfolgt nach RKI-Angaben auf Basis des Meldedatums an das lokale Gesundheitsamt. Die Hospitalisierung soll sämtliche Klinik-Einweisungen von Covid-19-Patienten abbilden – und nicht nur die Belegung der Intensivstationen. Denn viele Coronakranke kommen, zumindest zunächst, auf normale Stationen. Wenn ein Patient oder eine Patientin wegen einer anderen Erkrankung oder für einen Eingriff in die Klinik kommt und positiv auf Sars-CoV-2 getestet wird, soll dies dagegen nicht mit gemeldet werden.

Corona-Fallzahlen des RKI: Sieben-Tage-Inzidenz

  • Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montag bundesweit bei 110,1
  • Am Sonntag hatte das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz mit 106,3 angegeben
  • Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 74,4

Die Inzidenz der Neuinfektionen war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse.

Interaktive Grafik: Wie tödlich das Coronavirus wirklich ist

Corona-Fallzahlen des RKI – ein Überblick

Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich in Deutschland laut RKI insgesamt 4.472.730 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Bislang haben die Behörden 95.117 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Die Zahl der Genesenen schätzt das RKI auf 4.215.200 Personen.

R-Wert: Was der wert ist und wie hoch er ist

Die Reproduktionszahl oder R-Wert gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person durchschnittlich ansteckt. Liegt der R-Wert beispielsweise über eins, steckt ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen an. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen langfristig.

Datum 25. Oktober 22. Oktober 21. Oktober
7-Tage-R-Wert 1,17 1,28 1,16

Das RKI meldet den aktuellen R-Wert seit Juli nur noch montags bis freitags im aktuellen Situationsbericht. Seit dem 17. Juli wird zudem nur noch der 7-Tage-R-Wert veröffentlicht, der 4-Tage-R-Wert entfällt. Der 7-Tage-R-Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Er bildet das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen ab.

Hintergrund: So wird die Reproduktionszahl berechnet

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