Sechs Tote bei Explosion in tschechischer Chemiefabrik

Prag  Es ist das schwerste Unglück in der tschechischen Chemieindustrie seit der Wende 1989. Sechs Menschen starben bei einer Explosion.

 Polizisten sichern die Einfahrt zu einem Chemiewerk in Kralupy nad Vltavou, in dem es vorher zu einer Explosion kam.

Polizisten sichern die Einfahrt zu einem Chemiewerk in Kralupy nad Vltavou, in dem es vorher zu einer Explosion kam.

Foto: Ondøej Deml / dpa

Bei einer Explosion in einem Chemiewerk in Tschechien sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Zwei Arbeiter seien schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Feuerwehr am Donnerstag mit.

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Das Firmengelände liegt in der Stadt Kralupy nad Vlatvou, rund 25 Kilometer nordwestlich von Prag. Warum es zu der Explosion kam, war zunächst nicht bekannt.

Zu der Explosion sei es in der Raffinerie der Firma Unipetrol gekommen, bestätigte ein Firmensprecher im tschechischen Rundfunk. Nach ersten Angaben explodierte ein Behälter mit Chemikalien. Es handelt sich in der tschechischen Chemieindustrie um den Unfall mit den meisten Toten seit der demokratischen Wende von 1989. Bereits vor zweieinhalb Jahren war es in derselben Stadt zu einer Explosion mit zwei Verletzten gekommen. (dpa)

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