Bürgerdienste im Wolfsburger Rathaus – neue Einlass-Regeln

Vor dem Hintergrund der erhöhten Ansteckungsgefahr der weit verbreiteten Corona-Mutation wird die Stadt Wolfsburg die Wartesituation für die Einwohnermelde- und KFZ-Zulassungsstelle ab Montag, 3. Mai, neu regeln.

Vor dem Hintergrund der erhöhten Ansteckungsgefahr der weit verbreiteten Corona-Mutation wird die Stadt Wolfsburg die Wartesituation für die Einwohnermelde- und KFZ-Zulassungsstelle ab Montag, 3. Mai, neu regeln.

Foto: Helge Landmann / regios24 / Archiv

Wolfsburg.  Bürger, die einen Termin haben, werden durch die Einlasskontrolle erst in das Rathaus hineingelassen, wenn ein Schalter im Großraum bereit ist.

Fassungslos berichtete ein Leser unserer Redaktion Anfang April von den Zuständen im Rathaus bei den Bürgerdiensten. Der Wartebereich sei total überfüllt, die Wartezeiten lang. Wie kann das sein in Corona-Zeiten, bat er unsere Zeitung um Recherche. Um die Ansteckungsgefahr für die Bürgerinnen und Bürger zu minimieren, reagiert nun die Verwaltung mit neuen Regelungen, die ab Montag, 3. Mai, gelten.

Bis zum Einlass müssen alle auf dem Hollerplatz auf ihren Aufruf warten

Bürger, die einen Termin für KFZ-Zulassungs- oder Einwohnermeldeangelegenheiten haben, werden durch die Einlasskontrolle erst in das Rathaus hineingelassen, wenn ein Schalter im Großraum für die Bearbeitung bereit ist. Bis dahin müssen alle auf dem Hollerplatz auf ihren Aufruf warten.

Kunden, die den Schnellschalter zum Abholen von Dokumenten oder zur Beantragung von Bewohneparkausweisen oder Führungszeugnissen nutzen wollen, können den Schnellschalter nach wie vor ohne Termin in Anspruch nehmen. Personen, die einen Termin mit einem anderen Bereich als dem der Einwohnermelde- und KFZ-Zulassungsstelle vereinbart haben, werden durch die Einlasskontrolle wie zuvor das Rathaus betreten können.

Stadt bittet Bürger, Termine abzusagen, wenn sie nicht wahrgenommen werden können

Die Bürgerdienste bitten alle Kunden ausdrücklich, erst circa zehn Minuten vor dem vereinbarten Termin das Rathaus aufzusuchen. Außerdem werden alle Personen, die einen Termin vereinbart haben, diesen aber nicht wahrnehmen können, gebeten, den Termin zu stornieren, damit er anderen Einwohnern zur Verfügung gestellt werden kann. Aktuell würden pro Tag circa 20 Prozent aller vereinbarten Termine nicht wahrgenommen.

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