Gesundheitsministerin sieht Corona-Entwicklung mit Sorge

Ein mobiles Test-Team bereitet sich im Klassenraum einer Grundschule auf eine Probenentnahme für PCR-Tests vor. Die Corona-Zahlen sind über Ostern gesunken (Symbolbild).

Ein mobiles Test-Team bereitet sich im Klassenraum einer Grundschule auf eine Probenentnahme für PCR-Tests vor. Die Corona-Zahlen sind über Ostern gesunken (Symbolbild).

Foto: Sina Schuldt / dpa

Hannover.  Über Ostern habe es eine Delle mit niedrigeren Corona-Zahlen gegeben – die Testzentren hätten allerdings auch nicht in voller Kapazität gearbeitet.

Bei der Entwicklung der Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen ist nach Einschätzung von Gesundheitsministerin Daniela Behrens noch keine Entspannung in Sicht.

Zwar habe es über Ostern eine Delle mit niedrigeren Zahlen gegeben. Das sei allerdings auch darauf zurückzuführen, dass die Gesundheitsämter und Testlabore an den Feiertagen nicht in voller Kapazität gearbeitet hätten, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Hannover. „Insgesamt haben wir noch eine besorgniserregende Situation.“

Osterfeiertage verzerren Ergebnis

Die landesweite Inzidenz lag am Dienstag bei 97,5. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 120,8. Die Inzidenz gibt an, wie viele Ansteckungen es pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gab.

Das Landesgesundheitsamt meldete 287 neue Ansteckungen im Vergleich zum Vortag – deutlich weniger als zuletzt. Eine verlässliche Bewertung der Entwicklung sei wegen der Osterfeiertage aber erst von Freitag an wieder möglich.

Nächtliche Ausgangsbeschränkungen

Den regional höchsten Corona-Wert verzeichnete weiterhin die Stadt Salzgitter (256,0). Zwölf weitere Kommunen lagen ebenfalls über einer Inzidenz von 100. Dort gelten gemäß der niedersächsischen Corona-Verordnung nächtliche Ausgangsbeschränkungen.

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