Ausstellung über die Weltreligionen

Berlin  Drei Berliner planen Schau über „Abrahams Erben“.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz will mit einer Ausstellung in Berlin zunehmendem Fremdenhass und Intoleranz begegnen. Unter dem Titel „Ein Gott – Abrahams Erben am Nil“ soll vom 1. April an im Bode-Museum auf der Museumsinsel über die gemeinsamen Ursprünge der drei Weltreligionen informiert werden.

„Wir wollen zeigen, wie eng Christentum, Judentum und Islam von der Antike bis ins Mittelalter und die Neuzeit miteinander verflochten waren und sich gegenseitig befruchtet haben“, sagte Stiftungspräsident Hermann Parzinger.

Die Ausstellung mit rund 300 Exponaten wird von den drei Berliner Häusern Ägyptisches Museum, Museum für Islamische Kunst und Skulpturensammlung gestaltet. Hinzu kommen zahlreiche Leihgaben aus Paris, London und New York, aber auch aus Kairo und Alexandria. Die Schau auch im British Museum in London gezeigt werden.

„Wir glauben, dass Bildung und Wissen die wichtigsten Waffen im Kampf gegen Intoleranz und Fanatismus sind“, sagte Parzinger. „Durch die jüngsten Ereignisse hat das Thema ungewollt nochmal eine besondere Aktualität bekommen.“ dpa

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