Thomas Oppermann lobt das Konzept der BBL

Göttingen.  Der Bundestags-Vizepräsident und Anhänger der BG Göttingen sieht gute Chance, den Basketball, präsenter sichtbarer und populärer zu machen.

Thomas Oppermann.

Thomas Oppermann.

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Der Spitzenpolitiker Thomas Oppermann (SPD) lobt die Verantwortlichen der BBL, die Basketball-Saison im Juni fortzuführen. „Das ist ein Signal, die Chance nutzen zu wollen, den Basketball präsenter, sichtbarer und populärer zu machen“ sagt der aus Göttingen stammende Vize-Präsident des Deutschen Bundestags im Interview mit dem Fachmagazin BIG – Basketball in Deutschland.

Aus Oppermanns Sicht sei die BBL „sehr behutsam“ vorgegangen. „In den ersten Wochen, als sich das Coronavirus verbreitet hat, war alles total ungewiss. Da war es gut und sinnvoll, den Fußball vorangehen zu lassen, weil die Deutsche Fußball Liga ja ein ganz anderes Kaliber als die BBL ist“, sagt der SPD-Politiker und Fan des BBL-Clubs BG Göttingen: „Sich dann am Fußball zu orientieren und das Konzept den eigenen Bedürfnissen anzupassen, war ein kluger Schachzug. Turnier-Playoffs mit zwei Fünfergruppen, nur ein Spielort ohne Reisetätigkeiten – das minimiert die Gefahren.“

Das BBL-Finalturnier mit zehn teilnehmenden Mannschaften, darunter auch die BG Göttingen, findet ab dem 6. Juni in München statt. Gespielt wird in zwei Fünfer-Gruppen vor leeren Rängen im Audi Dome. An die Gruppenphase schließt sich eine K.o.-Runde jeweils mit Hin- und Rückspiel an. Am 28. Juni findet das Final-Rückspiel statt, dann wird der neue Deutsche Meister im Basketball feststehen.

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