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Medienbericht: Gerhard Schröder erneut nach Moskau gereist

Empörung über russischen Raketenangriff auf Odessa

Empörung über russischen Raketenangriff auf Odessa

Russland hat den Hafen der ukrainischen Stadt Odessa mit Raketen angegriffen - und das kurz nach einer Einigung zur Ausfuhr von Getreide über eben diesen Hafen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte emport. Moskau wiederum gibt an, militärische Infrastruktur zerstört zu haben.

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Berlin.  Schröder steht wegen seiner Verbindung zu Russland und zu Putin in der Kritik. Nach eigenen Angaben macht er aktuell in Moskau Urlaub.

Altkanzler Gerhard Schröder hält sich einem Bericht zufolge erneut in der russischen Hauptstadt auf. Moskau sei eine schöne Stadt, sagte Schröder einem Reporter des Fernsehsenders RTL/ntv in einem Hotel im Stadtzentrum und erklärte: „Ich mache hier ein paar Tage Urlaub“.

Auf den Hinweis, dass in der Nähe auch die Konzernzentrale des russischen Ölgiganten Rosneft ansässig sei, antwortete Schröder demnach: „Ist das so? Ach ja stimmt, da haben Sie Recht.“

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Altkanzler Gerhard Schröder wegen Verbindung zu Putin seit Jahren unter Druck

Der Ex-Kanzler steht seit Jahren wegen seiner Verbindungen nach Russland und seines engen Drahts zu Präsident Wladimir Putin massiv in der Kritik. Die russische Invasion in die Ukraine im Februar hat den Druck auf Schröder zusätzlich erhöht. Viele sind der Meinung, dass sich der SPD-Politiker nicht ausreichend von Russland distanziert hat.

Seinen Aufsichtsratsposten bei Rosneft gab Schröder im Mai auf. Die Nominierung für einen Aufsichtsratsposten im russischen Gasunternehmen Gazprom lehnte er nach eigenen Angaben ab. (dpa/LGR)

Dieser Artikel erschien zuerst auf waz.de.

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