In der Fläche ansässige Vereine benachteiligt

Zu „Debatte über Zuschüsse für Vereine“

Positiv nehmen wir zur Kenntnis, dass im Kreistag darüber debattiert wird, die Hallennutzungsgebühren für das Schwimmtraining der Vereine in nicht kreiseigenen Schwimmhallen zu erstatten. Den freien Eintritt fürs Schwimmtraining nur auf die kreiseigenen Hallen zu begrenzen, stellt eine Benachteiligung der in der Fläche ansässigen Vereine dar.

Es ist wenig sinnvoll, von Walkenried aus die kostenlose Schwimmhalle in Osterode zu nutzen um, vom zeitlichen Aufwand ganz abgesehen, am anderen Ende die Fahrtkosten drauf zu zahlen.

Uns als Ortsgruppe der DLRG Walkenried stehen für 25 Übungsabende in 2017 Kosten in nicht unerheblicher Höhe ins Haus, welche wir als Verein im Augenblick selbst stemmen müssen.

Es ist jedoch als gesellschaftliche Aufgabe anzusehen, dass jeder Mensch in die Lage versetzt wird, schwimmen zu können. Aus diesem Grund sollte es eine Selbstverständlichkeit sein dieses zu fördern, denn nicht jeder Verein könnte dies stemmen.

Auch bei uns war es schon erforderlich pro Übungsabend ein Eintrittsgeld zu erheben, was eine Hürde für ärmere Familien darstellt. Im vergangenen Jahr wurde allein in unserer Ortsgruppe 141 mal das „Seepferdchen“ abgenommen, so dass hier aktiv Prävention vor dem Ertrinken geleistet wurde.

Auf der anderen Seite sind wir in Walkenried in der komfortablen Situation, die Hallenkapazität vor Ort zu haben.

Wir müssen jedoch auch zugeben, dass die Kapazität auf der Trainer(innen)seite begrenzt ist. Deshalb freuen wir uns über weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, welche bereit sind, an den Übungsabenden mitzuwirken.

Die DLRG bietet hierzu die theoretische und die praktische Ausbildung.

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