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Samsung A53 und A33: Das können die neuen 5G-Smartphones

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Die besten Smartphones // IMTEST

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Mit Samsung Galaxy S22 und Oppo Find X5 Pro gibt es bereits zwei Top-Smartphones für 2022. Alle weiteren Neuheiten sind auch schon getestet.

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Berlin.  Samsung schickt mit dem A53 5G und dem A33 5G zwei günstigere Modelle mit Android 12 ins Rennen. Das können die handlichen Neulinge.

Fünf Wochen nach der Vorstellung der leistungsstarken, hochpreisigen Galaxy-S22-Reihe für die Oberklasse stellte Samsung am Donnerstag zwei erschwinglichere Modelle für die Mittelklasse vor: Das Samsung Galaxy A53 5G und A33 5G. Mit den beiden neuen Vertretern der in der Vergangenheit durchaus verkaufsstarken A-Reihe will der Hersteller aus Südkorea erneut Käuferinnen und Käufer ansprechen, denen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtiger ist als die absolute Spitzentechnik. Beide sind für den schnellen 5G-Mobilfunk gerüstet.

Samsung Galaxy A53 und A33: Das kosten die Mittelklasse-Modelle

Die Preise liegen dabei um etwa die Hälfte niedriger als beim günstigsten Galaxy-S22-Flaggschiff (ab 849 Euro): Das A53 5G startet bei 449 Euro mit 128 Gigabyte (GB) Speicher und 6 GB RAM Arbeitsspeicher, für 60 Euro mehr gibt es 256 GB Speicher sowie 8 GB RAM.

Das im Vergleich etwas schwächer ausgestattete A33 5G ist ab 369 Euro erhältlich. Das bedeutet einen Preisanstieg zu den Vorjahresmodellen um 20 beziehungsweise 70 Euro. Dennoch bringt gerade das A53 5G auf dem Papier vieles mit, was ein solides Smartphone für breite Zielgruppe heute können muss.

So sind Samsungs A53 und A33 ausgestattet

Von hinten sehen beide identisch aus. Neu beim Design: Das Kameramodul links oben hebt sich sanfter vom Rücken ab. Samsung beschreibt die Optik als „modisch und funktional“. Beide sind nach IP67 solide gegen Wasser und Staub geschützt, haben aber keinen Klinkenanschluss für Kopfhörer mehr, da viele Käufer heute auf Bluetooth-Ohrstöpsel setzen.

Der Akku mit jeweils 5000 Milliamperestunden verspricht sehr gute Laufzeiten. Der interne Speicher ist im Gegensatz zur teureren Galaxy-S-Serie hier per Micro-SD erweiterbar, wahlweise auf bis zu riesige 1 Terabyte. Beide erhalten zudem den identischen neuen Mittelklasse-Achtkern-Prozessor im 5-Nanometer-Verfahren. Mit Samsung Knox verspricht der Hersteller eine Reihe von Sicherheitsfunktionen für die Smartphones.

Das beim neuen Duo stärkere A53 mit 6,5 Zoll (16,4 Zentimeter Diagonale) sollte gut in der Hand liegen und ist fast so groß wie das kürzlich vorgestellte S22 Plus (6,6 Zoll). Der Super-AMOLED-Bildschirm mit Full-HD-Plus-Auflösung und flüssigen 120 Hertz Bildwiederholrate hat ein kleines Kameraloch für die Frontkamera (32 Megapixel). Samsung verspricht für schönere Selfies einen verbesserten Porträtmodus und die Möglichkeit, den Hintergrund kreativ anzupassen.

Die Vierfach-Kamera wurde leicht überarbeitet: Neben der Hauptkamera mit 64 Megapixel (MP) und lichtstarker Blende (f/1.8) verbaut Samsung hier eine Ultraweitwinkel-Kamera (12 MP / f/2.2) sowie eine Telezoom-Linse (5 MP / f/2.4) und eine Makrokamera für Nahaufnahmen.

Die Kamera soll vor allem in dunklerer Umgebung dank KI-gestütztem Bildstabilisator bessere Fotos und verwacklungsfreiere Videos aufnehmen. Der laut Samsung im Vergleich zum Vorgängermodell verbesserte Nachtmodus kombiniert automatisch bis zu 12 Bilder, sodass Nachtfotos heller und rauschärmer dargestellt werden sollen.

Die Kamerasoftware kann alte und neue Aufnahmen nun stärker korrigieren und auf Wunsch Objekte oder Personen im Nachhinein aus Fotos entfernen. Diese „Radierer“-Funktion bieten andere Hersteller wie Google beim Pixel 6 ebenfalls schon.

Das günstigere A33 5G ist im Vergleich minimal kleiner (6,4 Zoll / 16,21 Zentimeter Diagonale) und an einigen Stellen etwas abgespeckt. Die Bildwiederholrate liegt bei immer noch guten 90 Hertz und die Auflösung der einzelnen Kameralinsen ist etwas niedriger. Zudem sind die Displayränder etwas breiter als beim A53 5G und die Frontkamera (13 statt 32 MP) besitzt eine Tropfenform.

Langlebigkeit: Hersteller verspricht vier große Android-Upgrades

Bei der Software kommen beide Neulinge mit aktuellem Android 12 und Samsungs Oberfläche One UI 4.1. Erfreulich: Der Hersteller verspricht – wie schon bei den S22-Modellen – vier große Android-Upgrades sowie fünf Jahre Sicherheits-Updates. Ein Netzteil liegt beiden Modellen nicht bei. Damit bleibt Samsung seiner Linie treu, die sich auch bei Herstellern wie Apple durchsetzt. Offiziell soll der Verzicht Ressourcen sparen, indem weniger Netzteile produziert und kleinere Packungsgrößen für sparsameren Transport möglich werden. Ein USB-C-Netzteil muss also erworben werden. Schnellladen ist mit bis zu 25 Watt möglich.

Zur Auswahl stehen vier Farben: Schwarz, Weiß, Blau und Pfirsich. Eine Aktion für Vorbesteller ist bereit gestartet. Erhältlich ist Samsungs neue Mittelklasse ab 1. April (A53 5G) und 22. April (A33 5G).