Sport-Schießen

Freiheiter Schützen räumen in München mehrfach ab

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Lisa Müller, Anne Kowalski und Jolyn Beer (von links) sind Deutsche Mannschaftsmeister (Mitte)

Lisa Müller, Anne Kowalski und Jolyn Beer (von links) sind Deutsche Mannschaftsmeister (Mitte)

Foto: Henning Karl / Verein

München.  Die Akteure der SB Freiheit holen bei der deutschen Meisterschaft einige Medaillen.

Die Verantwortlichen der Schützenbrüderschaft Freiheit zeigten sich mit der Ausbeute bei den kürzlich in München-Hochbrück zu Ende gegangenen Deutschen Meisterschaften im Sportschießen sehr zufrieden. Für die kommende Schützen-Saison sehen sie ihre Akteure mehr als gewappet.

„Sechs Medaillen sind mehr, als bei der hohen nationalen Leistungsdichte zu erwarten war. Es freut uns sehr, dass sich die Sportler auf diese Weise für ihre harte Arbeit belohnen konnten“, sagt SB-Trainer Christian Pinno.

Bei den Damen sicherte sich Jolyn Beer im Kleinkaliber(KK)-Liegendwettbewerb den Deutschen Meistertitel mit 629,7 Ringen vor Mannschaftskameradin Lisa Müller, die mit 625,0 Silber gewann. Im Team holten beide gemeinsam mit Anne Kowalski (58./605,2) den zweiten Titel für die Freiheiter.

Silbermedaillen im Team

Im Dreistellungskampf mit dem KK-Gewehr gab es zwei weitere Silbermedaillen: Beer belegte in der Einzelwertung mit 589 Zählern (Kniend 198/Liegend 200/Stehend 191) ebenso Rang Zwei wie in der Mannschaft mit Müller (8./585) und Michaela Müller-Thöle (21./577).

Das sechste Edelmetall holte Liegendspezialist Henning Karl: Mit 625,2 Ringen gelang ihm als Dritter in der Klasse Herren II der Sprung auf das Siegerpodest.

Für die meisten SB-Schützen beginnt nach einer Pause die Vorbereitung auf die neue Saison der 1. Bundesliga Luftgewehr (LG), parallel dazu stehen jedoch für Jolyn Beer und Lisa Müller für Deutschland sowie Jeanette Duestad (Norwegen) und Neuzugang Emma Norholm Koch (Dänemark) die Europameisterschaften in Wroclaw (Polen) und die Weltmeisterschaften im ägyptischen Kairo im Oktober auf dem Fahrplan.

Fahrplan kollidiert

Der Termin der Welttitelkämpfe kollidiert dabei mit dem Saisonstart der deutschen LG-Bundesliga.

„Dass es zu keiner Anpassung des Liga-Terminplans gekommen ist, ist schon mehr als unglücklich, insbesondere wenn man auf gleich mehrere Schützen beim Saisonstart verzichten muss und andere Vereine keine Aktiven international abstellen“, so der Freiheiter Coach Pinno.