Staatsbegräbnis

Queen Elizabeth II.: Was sie mit ins Grab nehmen könnte

Schlange stehen für einen Blick auf die Queen

Schlange stehen für einen Blick auf die Queen

Tausende Menschen haben in London in der Nacht zum Donnerstag Schlange gestanden, um am Sarg von Königin Elizabeth II. persönlich Abschied nehmen zu können. Nach einer feierlichen Prozession vom Buckingham-Palast war der Sarg der Queen am Mittwoch für vier Tage in Westminster Hall aufgebahrt worden. Der Sitz des britischen Parlaments ist 23 Stunden täglich geöffnet, damit Besucher am Sarg vorbei defilieren können.

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London.  In mancher Gruft finden sich Schätze. Eine Expertin verrät nun, mit welchen Schmuckstücken Queen Elizabeth II. beerdigt werden könnte.

Seit vorherigen Donnerstag trauert England um Queen Elizabeth II. Am Montag findet die Beisetzung statt. Nun wird spekuliert, womit die Königin beerdigt werden soll. Royal-Expertin Lisa Levinson vermutet, dass sie mit Ehering und Perlenohrringen begraben wird.

Queen Elizabeth zu bescheiden für Extravaganz

„Ihre Majestät ist im Grunde ihres Herzens eine sehr bescheidene Frau, die wahrscheinlich nichts anderes trägt als ihren schlichten walisischen goldenen Ehering und ein Paar Perlenohrringe“, sagt sie Metro.uk.co. Mit ihrem Ehering drückt sie ihre tiefe innere Verbundenheit zu ihrem im letzten Jahr verstorbenen Ehemann Prinz Philip aus.

Vorname Elizabeth Alexandra Mary
Nachname Mountbatten-Windsor
Titel Königin von Großbritannien, Nordirland und 14 weiteren souveränen Staaten
Geboren 21. April 1926 in London
Gestorben 8. September 2022 in Schottland
Sternzeichen Stier
Partner Prinz Philip
Kinder Prinz Charles, Prinz Andrew, Prinzessin Anne, Prinz Edward

Queen Victorias reiche Grabbeilegung

Auch Queen Victoria nahm sentimentale Gegenstände wie ihren Ehering, Juwelen und einen Strauß aus schottischem Heidekraut mit ins Grab. Außerdem lagen ein Foto und Haare ihres Dieners John Braun und ein Umhang ihrer Tochter Prinzessin Alice dabei. Besonders wichtig für sie war ihre Verbindung zu ihrem 40 Jahre vorher verstorbenen Ehemann Prinz Albert. Sie ließ sich mit ihrem Hochzeitsschleier, einem seiner Morgenmäntel, seinem Ehering und einem Gipsabdruck seiner Hand begraben.

Dieses Aufgebot an Grabbeilegung ist bei Normalsterblichen eher ungewöhnlich. Bei Klerikern ist dies jedoch durchaus gängig. Gerade Bischöfe wurden mit Ringen, Kelchen, Patenen und Bischofsstäben beigesetzt. Für besondere Aufregung hat 2015 die Mumie von gesorgt, die mit einem Fötus-Skelett geborgen wurde. Dabei handelt es sich nach neuen Erkenntnissen um den Enkel des Geistlichen. (soj)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.