Advent: Was man zum Start in die Weihnachtszeit wissen muss

Berlin  Mit dem 1. Advent beginnt die weihnachtliche Zeit. Doch was hat der Advent überhaupt zu bedeuten? Wir klären die wichtigsten Fragen.

Wo kommt das Christkind – und wo der Weihnachtsmann?
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"Im Advent, im Advent ist das Licht erwacht" heißt es in einem beliebten kirchlichen Lied. Und tatsächlich dürfte den meisten gut bekannt sein, dass Christen an jedem Sonntag im Dezember eine weitere Kerze am Adventskranz anzünden - bis schließlich alle vier Lichter "erwacht" sind. Doch was genau hat es eigentlich mit dieser Tradition auf sich? Warum feiern wir Advent? Ein Überblick über die wichtigsten Fragen.

Advent: Was hat er zu bedeuten?

Der Beginn der Adventszeit am 1. Dezember markiert nach christlichem Verständnis nicht nur den Beginn der Weihnachtszeit, sondern auch eines neuen Kirchenjahres. Das alte Kirchenjahr geht mit dem Toten- oder Ewigkeitssonntag am 24. November zu Ende.

Der Beginn des Kirchenjahres ist in der katholischen wie in der evangelischen Kirche der 1. Adventssonntag. Dieser Tag markiert zugleich den Anfang des weihnachtlichen Festkreises, der bis zum Sonntag nach der Taufe Jesu dauert.

Die vier Adventssonntage sollen auf die wachsende Nähe Gottes zu den Menschen einstimmen, für die nach christlichem Glauben die Geburt Jesu an Weihnachten – die wichtigsten Fragen zu Fest und Baum steht. Das Wort Advent ist abgeleitet vom lateinischen „adventus“ für Ankunft. Advent und Weihnachten entstanden als christliche Feste erst im 4. bis 5. Jahrhundert.

Wie wird der Advent gefeiert?

Dazu gehören Adventskalender, Lichter, Kränze, besondere Speisen und Kirchenlieder wie „Macht hoch die Tür“. Evangelische und katholische Kirche in Deutschland starten an diesem Sonntag mit Festgottesdiensten in die Adventszeit.

Wann ist der erste Advent?

2019 fällt der erste Advent auf den 1. Dezember. Das sind die Termine für die nächsten Jahre:

  • 2020: 29. November


  • 2021: 28. November

  • 2022: 27. November

  • 2023: 3. Dezember

Was sollte man noch über den Ursprung der Adventszeit wissen?

In die Zeit des Advent fällt am 22. Dezember auch die Wintersonnenwende. Die Tage werden danach wieder länger und lassen das Ende von Winter und Dunkelheit erahnen.

Schon alte Kulturen, etwa die der Kelten, feierten diese Zeit des Wechsels vom Dunkel zum Licht. Das christliche Kirchenjahr integriert damit auch die Verbindung zwischen Mensch und Natur.

(W.B./cho/dpa)

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