Polizei Niedersachsen

Messerattacke in Hildesheim – 28-Jähriger schwer verletzt

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Bei einem Streit zog ein Mann ein Messer und verletzte einen anderen so schwer. (Symbolfoto)

Bei einem Streit zog ein Mann ein Messer und verletzte einen anderen so schwer. (Symbolfoto)

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Hildesheim.  Bei einem Streit zog ein Mann ein Messer und stach mehrmals auf einen anderen Mann ein. Im Emsland stieß ein Pkw frontal mit einem Schulbus zusammen.

Ein 28-Jähriger ist bei einer Messerattacke in Hildesheim schwer verletzt worden. Der Mann sei nach dem Angriff vom Dienstagabend in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Hildesheim am Donnerstag gemeinsam mit. Als Tatverdächtiger wurde ein 31 Jahre alter Mann aus Elze vorläufig festgenommen. Gegen ihn liegt ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts auf versuchten Totschlag vor.

Nach den bisherigen Ermittlungen soll es auf dem Bahnhofsplatz aus noch ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen den Männern gekommen sein. Dabei soll der 31-Jährige ein Messer gezogen und mehrmals zugestochen haben. Ein 46-jähriger Hildesheimer soll dazwischen gegangen sein und die Kontrahenten getrennt haben. Anschließend geriet er aber ebenfalls mit dem Schwerverletzten in eine Rangelei. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Messerstecher nach kurzer Zeit stellen.

Der 46-jährige Mann aus Hildesheim wurde zunächst von der Polizeiwache entlassen, er war vorläufig festgenommen worden. Gegen ihn wird aber weiter wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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Pkw prallt gegen Schulbus im Emsland

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Pkw in Werlte im Landkreis Emsland sind nach Polizeiangaben alle 19 Kinder unverletzt geblieben. Aus bisher ungeklärter Ursache sei der Autofahrer am Donnerstagnachmittag auf gerader Fahrbahn in den Gegenverkehr geraten. Der Mann wurde schwer verletzt, der Busfahrer erlitt leichte Blessuren. Ein Seelsorger betreute die Kinder am Unfallort.

Erneute Durchsuchungen wegen Clan-Kriminalität bei Lüneburg

Nach Ermittlungen wegen Clan-Kriminalität der Staatsanwaltschaft Stade haben rund 80 Polizisten mehrere Gebäude in den Landkreisen Lüneburg und Harburg durchsucht. Die Beamten stellten dabei am Donnerstagmorgen Datenträger, Mobiltelefone und Unterlagen sicher sowie geringe Mengen Marihuana und Amphetamin. Das teilte die Polizei mit.

Aufgrund der Ermittlungen hatten bereits in der Nacht von vergangenem Sonntag auf Montag mehr als 90 Polizisten Gebäude in Lüneburg durchsucht. Dabei beschlagnahmten die Beamten geschätzt Drogen im Wert von mehr als 200.000 Euro. Der Haftrichter erließ Haftbefehle gegen drei Männer im Alter von 26, 27 und 31 Jahren.