Corona in Gifhorn: Alle Fakten auf einen Blick

Gifhorn.  Die Zahl derer, die sich im Kreis bisher infiziert haben, liegt bei 3.780, die 7-Tage-Inzidenz bei 40,2. Weitere Einzelheiten lesen Sie hier.

Lesedauer: 21 Minuten
Corona-Selbsttests vom Discounter - erste Zulassungen in Deutschland

In Deutschland soll es bereits in wenigen Tagen Corona-Schnelltests zur Eigenanwendung geben. Das zuständige Bundesinstitut erteilte Sonderzulassungen für drei Produkte zum Abstrich in der Nase. Die Selbsttests sollen unter anderem bei Discountern erhältlich sein.

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Neue Informationen, neue Lagen, alles ist anders – das Coronavirus hat unser Leben fest im Griff. Hier eine Übersicht der wichtigen Informationen aus Stadt und Kreis Gifhorn – Stand 5. März 2021:

Anzahl der durchgeführten Tests: 16.810 (+ 74)

Anzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Gifhorn: 3.780 (+ 16)

An Covid-19 Verstorbene: 152 (+0)

Anzahl der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen: 71

Maßgebliche 7-Tage-Inzidenz des Nds. Gesundheitsamtes: 40,2 (- 6,3)

Anzahl der durchgeführten Corona-Schutzimpfungen: Erstimpfungen: 5.653 (+ 2.082), Zweitimpfungen: 3.280 (+ 219, Stand 23.2.)

In Klammern zum Vergleich die Veränderung zum zuletzt gemeldeten Wert.

Der Landkreis Gifhorn weist daraufhin, dass diese Zahlen wieder übereinstimmen mit den offiziellen Angaben des Landesgesundheitsamtes.

FAQ’s zu aktuellen Maßnahmen des Landkreises Gifhorn

Corona-Impfungen: Wo bekomme ich einen Termin zur Impfung gegen COVID-19?

Die Termine für eine Impfung vergibt das Land Niedersachsen selbst und nicht der Landkreis Gifhorn. Eine Terminvereinbarung wird voraussichtlich ab dem 28.01.2021 über eine Internet-Plattform und eine telefonische Hotline möglich sein. Aktuelle Informationen erhalten Sie unter diesem Link: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/Impfung/hinweise-zur-corona-schutz-impfung-195357.html

FAQ’s für Niedersachsen

Das Land Niedersachsen fasst häufig gestellte Fragen rund um die Entwicklung und Auswirkung des Corona-Virus zusammen und aktualisiert regelmäßig die Antworten. Hier können Sie selbst schauen, was aktuell gilt und empfohlen wird: https://www.niedersachsen.de.

Corona-Hotlines

Bürgertelefon für allgemeine Fragen zur Allgemeinverfügung und deren Auswirkungen: 0800/8282444. Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

Zentrale Rufnummer für konkrete Infektionsfälle und den Pflegebereich: 0800/8282555. Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

Fragen zur Corona-Schutzimpfung und zu den Impfzentren über Hotline des Landes: 0800/9988665

Der verschärfte Lockdown

Obwohl die Corona-Zahlen in Niedersachsen auch nach einem Wiederanstieg noch immer unter dem Niveau etlicher anderer Bundesländer liegen, gilt seit Sonntag, 10. Januar, der verschärfte Lockdown. Diesen haben Bund und Länder am 19. Januar bis zum 14. Februar verlängert. Das bedeutet: Schulen und Kitas sollen weiter grundsätzlich geschlossen bleiben, mit Ausnahme mancher Jahrgänge. Auch die Kontaktregeln bleiben gleich. Neu ist die Pflicht, in Geschäften und ÖPNV eine medizinische Maske zu tragen und, wenn möglich, ins Homeoffice zu wechseln.

Die Regelungen im Kreis Gifhorn

Das Land Niedersachsen hat eine neue Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus erlassen, die ab Samstag, 13. Februar 2021, und bis voraussichtlich 7. März gilt. Diese Verordnung gilt auch für den Landkreis Gifhorn.

Kontaktbeschränkungen: Oberste Priorität hat nach wie vor die Kontaktreduzierung jedes Einzelnen. Jeder, der sich an das Motto „Wir bleiben zu Hause“ hält, trägt damit wesentlich dazu bei, dass das Corona-Virus und die Mutationen sich weniger verbreiten können. Daher ist es auch weiterhin nur erlaubt, dass sich ein Haushalt mit einer weiteren Person im öffentlichen und privaten Raum treffen darf. Analog gilt auch, dass sich eine Einzelperson mit Personen eines weiteren Haushalts treffen darf. Mit der neuen Verordnung sind allerdings Kinder bis sechs Jahren von dieser Regel ausgenommen.„Ich kann in diesem Zusammenhang nur nochmal betonen, wie wichtig es ist, dass jede Bürgerin und jeder Bürger den Kreis der privaten Kontakte so eng wie möglich hält. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Infektionszahlen zu senken, indem wir uns an die Regeln halten, anstatt diese auszureizen“, erinnert Landrat Dr. Andreas Ebel.

Gewerbe: Das Land Niedersachsen bleibt im Wesentlichen im bisherigen Lockdown. Allerdings dürfen ab dem 13. Februar 2021 in Niedersachsen, und damit auch im Landkreis Gifhorn, Verkaufsstellen für Pflanzen und Blumen wieder öffnen, dies gilt auch für den gärtnerischen Facheinzelhandel wie beispielsweise Gärtnereien, Gartencenter und Gartenmärkte. Zudem sind Probefahrten in Fahrzeugen und mit Fahrrädern wieder möglich.

Bildung: Im Bereich Schule und Kindertagesstätten bleibt das Land Niedersachsen vorerst bei den bisherigen Regeln. Das bedeutet für den Landkreis Gifhorn, dass die Grundschülerinnen und –schüler, Förderschülerinnen und –schüler, Schülerinnen und Schüler in Tagesbildungszentren sowie die Abschlussjahrgänge weiterhin im Wechselmodell (Szenario B) Unterricht werden. Die Präsenzpflicht ist weiterhin aufgehoben. Die Schuljahrgänge fünf bis zwölf verbleiben im reinen Distanzlernen (Szenario C), ebenso die Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen.

Die Notbetreuung bis Klasse 6 bleibt bestehen. Kindertageseinrichtungen bieten weiterhin eine Notbetreuung in der Regel bis zur Hälfte der üblichen Gruppengrößen an (Krippe bis 8 Kinder, Kindergarten bis 13 Kinder, Hort bis 10 Kinder). Tagespflegepersonen können aufgrund der Kleinstgruppen von maximal 5 zeitgleich betreuten fremden Kindern weiterhin im üblichen Rahmen Betreuung anbieten. Für Großtagespflegestellen gelten analoge Regelungen wie für die Kindertageseinrichtungen.

Mund-Nase-Bedeckung: Der Landkreis Gifhorn verlängert zudem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in der Gifhorner Fußgängerzone. Zudem muss an Markttagen (mittwochs und samstags) in der gesamten Fußgängerzone eine medizinische Maske getragen werden. Masken mit Ausatemventil sind nicht erlaubt. Es bleibt außerdem bei der Maskenpflicht rund um und in den Kreishäusern. Weiterhin müssen alle Besucher sowie die Mitarbeiter auf den Parkplätzen und Wegen, die zum Landkreis Gifhorn gehören, sowie innerhalb der Gebäude eine medizinische Maske tragen.

Aus diesem Grund sind auch weiterhin bei Nutzung der Zentralen Entsorgungsanlage in Wesendorf sowie des Wertstoffhofes in Ausbüttel von allen Kunden sogenannte OP-Masken oder FFP2-Masken zu tragen. Ebenso gilt diese Regelung zum Tragen medizinischer oder FFP2-Masken auch für gewerbliche Anlieferer auf der Umschlaganlage der Firma Asche in Gifhorn. Alle Entsorgungseinrichtungen können ohne Voranmeldung weiterhin zu den bekannten Öffnungszeiten für Anlieferungen genutzt werden.

Die Landes-Verordnung ergänzt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske außerdem um Veranstaltungen im Rahmen der Religionsausübung. Künftig müssen somit auch bei Gottesdiensten medizinische Masken getragen werden. Hinzu kommt, dass die Maskenpflicht ab dem 13. Februar auch dann gilt, wenn die Besucherinnen und Besucher von Gotteshäusern einen Sitzplatz eingenommen haben. Bestehen bleiben laut Landesverordnung außerdem das Gesangsverbot von Teilnehmenden, die Anzeigepflicht bei mehr als zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie eine Anmeldepflicht für die Besucherinnen und Besucher, sollten mit einer Auslastung der räumlichen Kapazitäten gerechnet werden.

Mutationen: Da es auch in Niedersachsen bereits mehrere nachgewiesene Fälle von Mutationen gibt, reagiert der Landkreis Gifhorn rechtzeitig darauf. Das Gifhorner Gesundheitsamt kann bei Abstrichen von Kontaktpersonen zu bestätigten Mutationsfällen und bei Reiserückkehrern aus Ländern, in denen Mutationen vermehrt auftreten, eine Untersuchung auf die Mutationen veranlassen. Ansonsten untersuchen die Labore grundsätzlich fünf Prozent aller eingesendeten Proben. Für bestätigte Mutationsfälle hält sich das Gifhorner Gesundheitsamt an die Empfehlung des RKI und des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA) und spricht eine 14-tägige Quarantäne aus.

Alten- und Pflegeheime: Für Beschäftigte von Alten- und Pflegeheimen gibt die Landesverordnung ab dem 13. Februar vor, dass täglich ein Schnelltest auf das Coronavirus durchgeführt werden muss.

Telefonfreunde: Die Gifhorner Kreisverwaltung verweist im Zusammenhang mit dem verlängerten Lockdown nochmals auf das Angebot der Telefonfreunde hin. Dieses Angebot wird von der Ehrenamtskoordinatorin Stephanie Manske betreut. Bei den Telefonfreunden steht der regelmäßige, gemeinsame Austausch mit einer anderen Privatperson im Vordergrund. Im Idealfall bleibt der Ansprechpartner bei dem Projekt „Telefonfreunde“ des Landkreises Gifhorn derselbe, damit eine Vertrauensbasis und auf lange Sicht vielleicht sogar eine Freundschaft entstehen kann.

Wer Lust hat, mit Personen zu sprechen oder sich per E-Mail auszutauschen, meldet sich bei der Ehrenamtskoordinatorin Stephanie Manske telefonisch unter (05371) 82783 oder per E-Mail an stephanie.manske@gifhorn.de. Diese vermittelt im Anschluss.

Landrat Dr. Andreas Ebel fasst die Maßnahmen zusammen: „In den letzten Wochen konnten wir feststellen, dass die Anzahl der Neuinfektionen und damit auch die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Gifhorn zurückgeht. Das ist eine positive Entwicklung, die dem besonnenen Verhalten aller Bürgerinnen und Bürger zu verdanken ist. Trotzdem müssen wir weiterhin mit Einschränkungen leben, damit auch die neuen Corona-Virus-Varianten wenig Möglichkeit haben, sich auszubreiten. Daher bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, die sozialen Kontakte gering zu halten und ich wünsche allen, dass sie gesund bleiben oder es werden.“

Kommen Sie aus einem Risikogebiet und wollen in den Landkreis Gifhorn einreisen?

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Niedersachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor ihrer Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Ein- und Rückreisende, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben und in den Landkreis Gifhorn einreisen, haben sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden.

Der Landkreis Gifhorn hat dafür ein Formular eingestellt, welches die Reiserückkehrenden ausfüllen müssen. Bitte geben Sie für die Kontaktaufnahme unbedingt Ihre Telefonnummer sowie eine E-Mail Adresse mit an!Dieses Formular wird nach dem Ausfüllen und Absenden automatisch an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs „Gesundheit“ weitergeleitet. Daraufhin erhalten Sie zeitnah eine Rückmeldung. Schicken Sie, sofern bereits vorhanden, Ihr Testergebnis unaufgefordert als pdf-Anhang per Mail an reiserueckkehrer@gifhorn.de. Sollte dieser keine personenbezogenen Angaben (mind. Name und Geburtsdatum) enthalten (z.B. App Screenshot), geben Sie eine eidesstattliche Erklärung für Ihr Testergebnis ab: „Hiermit erkläre ich, Name, Vorname, geb. am XX.XX.XXX, dass es sich bei dem vorliegenden Screenshot/Foto um mein Testergebnis handelt.“

Zusätzlich stehen der Landkreis für Fragen oder Beratungsbedarf unter den folgenden Telefonnummer 05371-828726 und 05371-828728 zur Verfügung: montags - donnerstags 9 bis 15 Uhr, freitags 9 bis 12 Uhr. Fragen beantwortet das Gesundheitsamt auch per E-Mail an reiserueckkehrer@gifhorn.de.

Wichtig: Es ist darauf hinzuweisen, dass ein einmaliger negativer PCR-Test kein Garant ist, nicht doch innerhalb der verbleibenden Inkubationszeit von 14 Tagen infektiös zu werden. Daher sollte besonders in sensiblen Bereichen (z.B. Onkologie, Pflegeeinrichtungen etc.) dem Arbeitgeber bzw. der Betriebsmedizin das Restrisiko bekannt gegeben werden, um die Einsatzmöglichkeiten von Reiserückkehrenden unter den Beschäftigten abzuwägen. Alle Personen sind dazu verpflichtet, beim Auftreten von Krankheitssymptomen, die auf eine COVID-19 Erkrankung gemäß des Robert Koch-Institutes hinweisen, unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu informieren. Mit Änderungen der rechtlichen Vorgaben für Reiserückkehrende ist voraussichtlich ab dem 15. September 2020 zu rechnen.

Wer muss in Quarantäne?

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Niedersachsen einreisen und sich vor der Einreise in einem Risikogebiet für Infektionen mit SARS-CoV-2 aufgehalten haben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Welche Gebiete Risikogebiete für Infektionen mit SARS-CoV-2 sind, wird durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt sowie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat festgestellt und durch das Robert-Koch Institut veröffentlicht.

Wer muss nicht in Quarantäne?

Nicht in Quarantäne muss, wer:sich in den letzten 14 Tagen vor seiner Einreise in Bundesrepublik Deutschland nicht in einem Risikogebiet für Infektionen mit SARS-CoV-2 aufgehalten hat und Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut bekannt gegebenen Staat durchgeführt und höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden ist. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren.

Was bedeutet Quarantäne?

Die Personen sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Der Link zur Gifhorner Corona-App:

Viele Menschen, die sich mit dem Corona-Virus anstecken, berichten von Symptomen wie trockenem Husten, Fieber, Muskel-, Gliederschmerzen, Geschmacks- und Geruchsverlust. Wenn Ärzte und Gesundheitsamt einen Überblick darüber hätten, in welchem Ort gerade vermehrt gehüstelt wird, könnte das ein wichtiger Indiz dafür sein, wo sich Viren gerade verbreiten. Genau dafür hat Prof. Dr. med. Dietmar Urbach, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios Klinikum Gifhorn sowie externer Hochschullehrer an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, zusammen mit dem Wirtschaftsingenieur Sven Leiß eine App als Online-Umfrage entwickelt: „Covid-nein-danke“.

https://www.covid-nein-danke.de/

Die wichtigsten Telefonnummern

Das Gesundheitsamt des Landkreises Gifhorn hat ein Bürgertelefon eingerichtet, es ist werktags zwischen 8 und 16 Uhr, an Samstagen und Sonntagen 10 bis 15 Uhr kostenlos über folgende Nummer erreichbar: (0800) 8282444. Wer Fragen hat, kann diese auch an info-corona@gifhorn.de richten.

Die Helios Kliniken, zu denen auch die Standorte Wittingen und Gifhorn gehören haben eine kostenfreie 24-Stunden-Hotline eingerichtet: (0800) 8 123 456.

Mit der Corona-Hotline folgt Helios den Empfehlungen nationaler Einrichtungen, wie dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Robert-Koch-Institut. „Der Erstkontakt via Telefon, speziell für Personen mit dem Verdacht auf das Corona-Virus, ist eine wirksame Maßnahme, um die Verbreitung zu verlangsamen und Aufklärung zu leisten“, so Helios-Geschäftsführer Enrico Jensch.

Das Gesundheitsamt ist Ansprechpartner

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse des Landkreises Gifhorn tagt täglich. In dem Krisenstab sitzen Mitglieder aus dem Vorstand der Kreisverwaltung, sowie Mitarbeiter aus den Bereichen für Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen, Katastrophenschutz, Gesundheit und Öffentlichkeitsarbeit.

Grundsätzlich gilt weiterhin für diejenigen, die aus Risikogebieten zurückkommen, oder Kontakt zu anderen Personen hatten, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, dass sie sich nach telefonischer Abstimmung mit dem Gifhorner Gesundheitsamt direkt in häusliche Quarantäne begeben sollten.

Die Kreisverwaltung weist nochmals darauf hin, dass Abstriche erst dann erfolgen, wenn die unter Quarantäne stehenden Verdachtspersonen erste Symptome wie Unwohlsein, Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen oder Fieber zeigen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Gifhorn ermittelt und veranlasst immer direkt mit Entnahme des Abstriches alle weiteren Schritte. Dazu gehört insbesondere, die Kontakte der infizierten Personen im Zeitraum von zwei Tagen vor dem Auftreten der Symptome zu ermitteln, um mögliche Ansteckungsketten zu unterbrechen. Das Gesundheitsamt ermittelt und kontaktiert betroffene Personen.

Hier gibt es Hilfe: #gemeinsamstark im Landkreis Gifhorn

Um die Angebote für aktive Nachbarschaftshilfe besser überblicken und koordinieren zu können, hat der Landkreis Gifhorn nun eine Online-Vermittlungsbörse aktiviert.

Zu finden ist diese auf der Homepage des Landkreises über die Kachel „Corona - Aktuelle Informationen“ und dann über #gemeinsamstark. Angesprochen sind mit dem Angebot der Kreisverwaltung freiwillige Helferinnen und Helfer. Hier finden Sie weitere Informationen

Hilfesuchende können dort ganz einfach ein Onlineformular mit ihren Angeboten ausfüllen. Die Anträge landen dann bei der Koordinierungsstelle zur Stärkung des Ehrenamtes. Je nach Passgenauigkeit werden dort Angebot und Nachfrage zusammengebracht. Ein Leitfaden, der ebenfalls auf der Homepage heruntergeladen werden kann, weist auf alle wichtigen Maßnahmen bei der Freiwilligenarbeit hin. Dazu gehören das Vermeiden von direkten Kontakten und das Einhalten der Hygienemaßnahmen

„Es wird besonders in diesen Zeiten deutlich, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Gesellschaft ist. Deshalb müssen wir genau jetzt zusammenhalten und aufeinander achten. Mit der neu geschaffenen Onlinebörse, die wir kurzfristig ins Leben gerufen haben, wollen wir das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, so Landrat Andreas Ebel.

Die Ehrenamtskoordinatorin des Landkreises, Stephanie Manske, ist für Anfragen telefonisch Montag bis Donnerstag: 9 bis 12.30 Uhr, sowie 13 bis 15 Uhr und Freitag von 9 bis 14 Uhr erreichbar.

Landrat Andreas Ebel ruft alle auf: „Helfen Sie denjenigen, die zu Risikogruppen gehören. Dies sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch Personen mit chronischen Krankheiten. Denn im Landkreis Gifhorn sind wir gemeinsam stark.“

Infos vom Landkreis zu den Themen

Ansprechpartner für Unternehmen und Arbeitnehmer

Was Reiserückkehrer nach ihrer Ankunft tun müssen

Wichtige Hinweise vom Landkreis Gifhorn:

Müllentsorgung: Für private Haushalte gilt: eventuell mit dem Coronavirus belastete Abfälle wie beispielsweise Taschentücher sollten in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen gesammelt und fest verschlossen in den „grauen“ Restabfallbehälter entsorgt werden. Das können beispielsweise Plastiktüten oder Mülltüten sein. Keinesfalls diese Abfälle einfach lose oder offen in die Abfalltonne werfen. Landrat Andreas Ebel: „Entsorgen Sie den Abfall, von dem eine Ansteckungsgefahr ausgehen könnte, in fest geschlossenen Plastik- oder Mülltüten. Damit schützen Sie Ihre Mitmenschen vor einer weiteren Ansteckung und wir können gemeinsam die Verbreitung des Coronavirus eindämmen.“

Cyberkriminalität – Vorsicht vor Betrügermails!

Wer E-Mails erhält, die angeblich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder einer Sparkasse stammen, dem rät die Kreisverwaltung, besser zweimal hinzuschauen. Derzeit landen in vielen E-Mail-Postfächern fast täglich Nachrichten von Unternehmen, die etwa auf Einschränkungen ihrer Services, besondere Hygienemaßnahmen im Rahmen ihrer Produktion oder Rabatt-Aktionen hinweisen. Diese Aktionen nutzen Internetkriminelle besonders jetzt während der Coronakrise für sich, und starten gefälschte Aktionen über das E-Mail-Postfach, um persönliche Daten abzugreifen.

Unter anderem kursieren gefälschte E-Mails von der WHO mit einem Schadprogramm im Anhang. Auch Hinweise auf Filialschließungen der Sparkasse, in denen zu kriminellen Zwecken Kundendaten abgefragt werden, sind unterwegs. In anderen E-Mails werden etwa Atemschutzmasken und ähnliche Artikel angepriesen, um Daten abzugreifen oder potenzielle Kunden in Onlineshops zu lotsen, die nicht existieren. Ebenso versuchen Onlinebetrüger, Menschen zum Installieren fragwürdiger Apps zu bewegen, mit dem Versprechen, diese Programme würden sie über das Coronavirus auf dem Laufenden halten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt daher folgende Tipps: Seien Sie vorsichtig bei E-Mails von fremden Adressen, die Links zu angeblichen Programmen für die Arbeit im Homeoffice oder zur Videotelefonie enthalten. Installieren Sie Anwendungen nur nach Prüfung und aus den Originalquellen, also beispielsweise den Appstores. Sehen Sie sich bei jeder E-Mail die Absenderadresse genau an. Keine seriöse Organisation, egal ob Finanzinstitut, Behörde oder Unternehmen, befragt Sie nach persönlichen Daten per E-Mail oder Telefon. Seien Sie immer skeptisch, wenn Sie auf diesen Wegen zu einer Eingabe aufgefordert werden. Löschen Sie im Verdachtsfall die betreffenden E-Mails und klicken Sie keinesfalls auf enthaltene Links. Ausweiskopien sollten Sie niemals per E-Mail übermitteln.

Einige Webseiten täuschen vor, von einem seriösen Unternehmen betrieben zu werden und verlangen, Daten zu hinterlegen, um über Neuigkeiten im Zusammenhang mit Corona informiert zu bleiben. Tun Sie dies nicht, sondern informieren Sie sich auf den offiziellen Seiten des Landkreises Gifhorn www.gifhorn.de oder www.facebook.com/LKGifhorn/ oder anderen vertrauenswürdigen Seiten wie z.B. dem Robert Koch Institut www.rki.de, dem Land Niedersachsen https://www.niedersachsen.de/Coronavirus oder dem Bundesgesundheitsministerium www.bundesgesundheitsministerium.de.

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