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Corona in Braunschweig: Alle Fakten auf einen Blick

Braunschweig.  Aktuell am Dienstag: Inzidenzwert bleibt bei 96,2. Impfbereitschaft der Pflegekräfte steigt. Impfzentrum in der Stadthalle soll im Februar starten.

Beschäftigte des Städtischen Klinikums haben sich an der Jerusalema-Dance-Challenge beteiligt: eine Aktion zum Innehalten und Kraftschöpfen in schweren Zeiten. Das Impfzentrum in der Stadthalle ist startklar, wartet aber noch auf Impfstoff. Im Moment sind mobile Teams unterwegs, um Bewohner und Beschäftigte in den Braunschweiger Pflegeheimen zu impfen. Für die meisten Schüler ist erst mal wieder Homeschooling angesagt.Collage Corona-FAQ.jpg

Beschäftigte des Städtischen Klinikums haben sich an der Jerusalema-Dance-Challenge beteiligt: eine Aktion zum Innehalten und Kraftschöpfen in schweren Zeiten. Das Impfzentrum in der Stadthalle ist startklar, wartet aber noch auf Impfstoff. Im Moment sind mobile Teams unterwegs, um Bewohner und Beschäftigte in den Braunschweiger Pflegeheimen zu impfen. Für die meisten Schüler ist erst mal wieder Homeschooling angesagt.Collage Corona-FAQ.jpg

Foto: Janina Gander/Klinikum, Bernward Comes, Ulrich Perrey/dpa

Die Zahl der Neuinfektionen bewegt sich weiterhin im zweistelligen Bereich. Die 7-Tage-Inzidenz in Braunschweig verharrt am Dienstag, 19. Januar, laut der Stadtverwaltung bei 96,2 (+/-0). Das heißt: Innerhalb der letzten sieben Tage gab es rund 96 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Grundlage für diese Berechnung ist inzwischen eine Gesamtzahl von 249.406 Einwohnern (laut der Landesstatistik), und nicht mehr 251.551 Einwohner nach dem Melderegister der Stadt (Stand Dezember 2019). Die Stadt hat die Zahl hier angepasst, um die Unterschiede bei der Berechnung des Inzidenzwerts zwischen Stadt und Landesgesundheitsamt zu verringern. Wenn es jetzt noch zu unterschiedlichen Angaben kommt, habe das mit dem zeitlichen Meldeverzug zu tun, heißt es.

Die aktuellen Zahlen am Dienstag, 19. Januar

Infizierte: 2978 (+ 12)
Aktuell Erkrankte: 378
Genesene: 2544
Todesfälle: 56 (+2)
Bei den jüngsten Todesfällen handelt es sich um einen 78-jährigen und einen 89-jährigen Mann. Alle bisher Verstorbenen waren im Alter zwischen 54 und 96 Jahren.

In Braunschweigs Krankenhäusern werden zurzeit 58 Patienten (+/-0 seit 15. Januar) im Zusammenhang mit Covid-19 behandelt (Stand 18. Januar). Dabei kann es sich auch um Patienten aus der Region handeln. Zudem werden in dieser Zahl auch Corona-Verdachtsfälle erfasst. In den Krankenhäusern gelten Besuchsverbote.

Wer gilt als Kontaktperson und wer muss in Quarantäne?

Der verschärfte Lockdown

Obwohl die Corona-Zahlen in Niedersachsen auch nach einem Wiederanstieg noch immer unter dem Niveau etlicher anderer Bundesländer liegen, gilt seit Sonntag, 10. Januar, bis zunächst 31. Januar, der verschärfte Lockdown. Ein kleinerer Teil der Schüler kann dennoch in die Schule kommen und auch bei der privaten Kinderbetreuung gibt es eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen. Die Einschränkung des Bewegungsradius' in Hotspots überlässt das Land den Kommunen und macht sie nicht zur Pflicht. Alle neuen Coronaregeln für Niedersachsen gibt es hier auf einen Blick: Niedersachsen: Was im verschärften Lockdown ab Sonntag erlaubt ist

Eine Maskenpflicht gilt in Braunschweig in der Fußgängerzone und im Magniviertel sowie unter anderem auch auf dem Schlossplatz – und zwar unabhängig vom Inzidenzwert. Außerdem gilt ab einer Inzidenz von 50 unverändert eine Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen. Unabhängig vom Inzidenzwert gilt die Maskenpflicht grundsätzlich auf Märkten und im ÖPNV (auch an Haltestellen), in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, in den Eingangsbereichen sowie auf den zugehörigen Parkplätzen. Die Maskenpflicht gilt ebenso überall dort, wo der Abstand von 1,50 Meter nicht einzuhalten ist, auch am Arbeitsplatz, wenn es dort eng wird (es sei denn, die Tätigkeit lässt dies nicht zu).

Aktuelle Nachrichten aus Braunschweig

Die Impfbereitschaft der Pflegekräfte steigt. HEH und Marienstift warten auf Impfstoff. Das Impfzentrum in der Stadthalle soll im Februar starten.

Ab Februar kann es im Braunschweiger Impfzentrum so langsam losgehen. Das Land impft dann auch zuhause lebende Menschen, die 80 Jahre und älter sind. Die Briefe von Gesundheitsministerin Reimann werden gerade verschickt. Mehr dazu: Ab Februar geht’s im Braunschweiger Impfzentrum langsam los

46 Infektionen im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien: Die rund 400 Bewohner und Beschäftigten wurden getestet. Es besteht ein Besuchsverbot.

In 13 von 40 Heimen waren die mobilen Impfteams bereits. Interview mit Gesundheitsdezernentin Christine Arbogast und Leiter des Gesundheitsamtes, Gerhard Wermes: Der Start des Impfzentrums rückt näher.

Mehr als 2000 Menschen in Braunschweiger Heimen wurden bereits getestet: Beim PCR-Flächenscreening sind die großen Pflegeheime geschafft, jetzt folgen die kleineren. Etliche Corona-Fälle wurden festgestellt.

In der Stadtbibliothek ist ab sofort eine kontaktlose Ausleihe möglich. Die Nutzer können bis zu zehn Medien pro Woche bestellen, entweder per Mail oder telefonisch.

13 Corona-Fälle wurden jetzt in einem Heim an der Hannoverschen Straße festgestellt. In acht Heimen wurden Bewohner und Beschäftigte bereits einmal geimpft:

Die Kitas sind zu. Wer hat Anspruch auf Notbetreuung?

Die Braunschweiger Tafel ist bis auf Weiteres geschlossen. Bedürftige in der Stadt können derzeit nicht mit Lebensmitteln versorgt werden.

Impfstart für Klinikum-Personal: Als eines der ersten drei Krankenhäuser in Niedersachsen hat der Maximalversorger 975 Impfdosen erhalten. 2000 weitere werden für Heime erwartet.

Das Klinikum tanzt. Attila Hildmann hetzt dagegen.

So viele Patienten werden aktuell in Braunschweig behandelt: 78 Corona-Patienten in Braunschweigs Krankenhäusern

Weitere Pflegeheime sind von Infektionen betroffen:Die Stadt meldet fünf Corona-Fälle in einem Heim an der Hannoverschen Straße und mehrere Fälle im Heim am Sielkamp.

Das Impfzentrum in der Stadthalle ist startklar, nur der Impfstoff fehlt. Anmeldungen für Termine sind noch nicht möglich.

Die ersten Corona-Impfungen in Braunschweig haben begonnen. Die Bewohner des Rudolfstifts waren am Donnerstag die Ersten:

Im Awo-Wohn- und Pflegeheim in der Okerstraße sind 20 Bewohner und 9 Beschäftigte mit dem Virus infiziert. Die Infektionen wurden beim flächendeckenden Screening der Stadt festgestellt:

Die Impfungen sollen am 4. Januar beginnen. Es wird mit mobilen Impfteams in Alten- und Pflegeheimen losgehen:

Online bestellen, abholen oder liefern lassen und dabei die lokalen Betriebe unterstützen: Unter www.braunschweig.de/bestellen-liefern finden Interessierte eine Übersicht der Abhol- und Lieferangebote von Cafés und Restaurants sowie Dienstleistern und Geschäften in Braunschweig.

Verdacht auf Corona – was tun?

Wer die unten aufgeführten Kriterien erfüllt, sollte seinen Hausarzt anrufen. Bitte NICHT in die Notaufnahmen der Kliniken gehen. Hörgeschädigte können eine Mail an buergertelefon@braunschweig.de schicken.

Außerhalb der Hausarzt-Sprechzeiten: Ärztlicher Bereitschaftsdienst116117 (Montag, Dienstag und Donnerstag ab 19 Uhr, Mittwoch und Freitag ab 15 Uhr sowie Sonnabend, Sonntag und Feiertag ab 8 Uhr und jeweils bis 7 Uhr des darauffolgenden Tages). Beim ärztlichen Bereitschaftsdienst gibt es zurzeit lange Wartezeiten. Bitte nur in dringenden Fällen anrufen!

Das RKI hat am 3. November die Kriterien für Covid-19-Tests verändert. Damit soll eine Überlastung der Arztpraxen und Labore verhindert werden – diese wäre zu befürchten, wenn alle Menschen mit Erkältungssymptomen wie Huste, Schnupfen oder Halsschmerzen getestet würden. Das RKI betont: Testen dient nicht der Erfassung aller Covid-19-Fälle in Deutschland. Aber oberstes Ziel sei es, gefährdete Menschen zu schützen.

Ein Test ist durchzuführen, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

- schwere respiratorische Symptome (bspw. durch akute Bronchitis oder Pneumonie, Atemnot oder Fieber)

- Störung des Geruchs- und Geschmackssinns

- ungeklärte Erkrankungssymptome und Kontakt (K1) mit einem bestätigten Covid-19-Fall

- akute respiratorische Symptome (wie Husten, Schnupfen, Fieber) jeder Schwere UND Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe ODER Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis, Krankenhaus ODER erhöhte Expositionswahrscheinlichkeit (etwa im Rahmen eines Ausbruchs, bei Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen in geschlossenen und unzureichend durchlüfteten Räumen und unzureichender Anwendung der AHA+L-Regeln) ODER Kontakt im Haushalt oder zu einem Cluster von Personen mit akuten respiratorischen Symptomen ungeklärter Ursache sowie eine Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 35 ODER während des Zeitraums der Symptomatik bestand die Möglichkeit einer Weiterverbreitung an viele weitere Personen ODER weiterhin enger Kontakt zu vielen Menschen (als Lehrer, Chorleiter, Trainer, Sexarbeiterinnen, etc.) beziehungsweise zu vulnerablen Gruppen/Risikopatienten (in Familie, Haushalt, Tätigkeit)

- klinische Verschlechterung bei bestehender Symptomatik

Wichtig: Auch ein alleiniger Schnupfen oder leichter Husten kann Ausdruck einer Corona-Infektion sein. Wer mit diesen Symptomen aufgrund der obigen Kriterien NICHT getestet wird, sollte sich laut dem RKI möglichst trotzdem für fünf Tage zu Hause isolieren und mindestens 48 Stunden symptomfrei sein, bevor wieder Kontakte aufgenommen werden.

Alles Wichtige rund um Kita, Schule und Uni

Schon im Frühjahr hatten Lehramtsstudierende der TU Braunschweig Schülern während der Homeschooling-Zeit geholfen. Jetzt ist das Projekt „Lern-Buddies“ erneut gestartet. Eltern und Schüler können sich melden.

Lern-Buddies der TU Braunschweig bieten Schülern Hilfe an

Das Verwaltungsgericht hat entschieden, dass es kein grundsätzliches Anrecht auf Homeschooling gibt. Geklagt hatten zwei Braunschweiger Schüler, deren Eltern einer Risiko-Gruppe angehören.

Braunschweiger Gericht- Kein Anspruch auf Corona-Homeschooling

Der Stadtschülerrat hatte noch im alten Schuljahr ein Video gedreht mit Tipps, wie sich Schüler am besten vor einer Infektion schützen können. Fünf Regeln werden insgesamt aufgestellt. Inzwischen gibt es auch ein Video für Grundschulen.

Braunschweigs Stadtschülerrat dreht Video zur Schul-Hygiene

Braunschweiger Schüler drehen Hygiene-Video für Grundschüler

So sind die Stadtverwaltung und andere wichtige Einrichtungen erreichbar

Das Bürgerbüro wurde vorübergehend in die Reichsstraße 3 verlegt. Zu den Leistungen zählen zum Beispiel die Anmeldung von Haupt- und Nebenwohnsitz, die Beantragung von Reisepässen und Personalausweisen sowie die Entgegennahme von Anträgen auf Grundsicherung und Wohngeld.

Die Abteilung Allgemeine Bürgerangelegenheiten in der Friedrich-Straße-Seele 7 sowie die Bezirksgeschäftsstellen in Wenden, Stöckheim und Broitzem haben geöffnet. Überall gilt: Alles läuft nur eingeschränkt und mit Auflagen.

Die Stadtbibliothek und die Ortsbüchereien sind zurzeit geschlossen.

Die KFZ-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle in der Porschestraße sind geöffnet. Auch die Kassenautomaten können genutzt werden. Lediglich Abmeldungen können weiterhin nur auf schriftlichem Weg erfolgen.

Hilfe und Unterstützung in der Corona-Krise

Braunschweig will die Hilfe für die Kulturszene ausweiten: Kulturdezernentin Anja Hesse begründet die Initiative der Stadt und kritisiert die Förderpolitik von Land und Bund.

Braunschweig will Hilfe für Kulturszene ausweiten

Ein Projektbündnis, zu dem auch gehört, macht sich für die Prostituierten in der Bruchstraße stark.

Die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport bietet nach wie vor eine Corona-Hilfsbörse an. Menschen, die Unterstützung brauchen, bekommen unbürokratisch eine Helferin oder einen Helfer vermittelt. Die Hilfsaktionen werden ausschließlich ehrenamtlich ausgeführt und sind kostenfrei. Helfer und Hilfsbedürftige können sich melden: www.freiwillig-engagiert.de

Im Corona-Härtefallfonds ist noch Geld für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende. Die Kulturdezernentin weist darauf hin, dass auch bildende Künstler Anspruch auf die städtische Förderung haben, die Einnahmeausfälle aus coronabedingt abgesagten Ausstellungen haben. Für die Wirtschaft ist der Härtefallfonds zurzeit . Der Grund: Es gibt neue Förderbedingungen bei Land und Bund. Bislang wurden 1,25 Millionen Euro an die Wirtschaft ausgezahlt. Alle Infos dazu gibt es hier: www.braunschweig.de/corona-hilfsfonds

Das Projekt #wirzusammen ist beendet: Rund 100.000 Euro sind laut den Initiatoren zusammengekommen. Der Erlös kommt jetzt 115 Unternehmen und Künstlern zugute.

Braunschweigs Gabenzaun ist umgezogen: Weiterhin können Spenden für Wohnungslose und andere Bedürftige abgegeben werden: vor dem Theologischen Zentrum in der Schützenstraße.

Die Solidarität angesichts der Corona-Krise war und ist immens. Unzählige Braunschweiger bieten ihre Hilfe an – und etliche sind genau darauf angewiesen, ältere und kranke Nachbarn, Obdachlose, arme Familien mit Kindern, Pflegeheime, Gastronomen und Händler, Künstler, Studenten und viele mehr. Eine Übersicht über alle wichtigen Ansprechpartner und Projekte finden Sie hier. Inzwischen hat sich etliches normalisiert. Die Aufstellung zeigt dennoch etliche Ansprechpartner, Projekte und Spendenaktionen.

Die Stadt entlastet Unternehmen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind. Auf Antrag kann die Gewerbesteuer gestundet werden. Vorauszahlungen sollen angepasst und Vollstreckungsmaßnahmen aufgeschoben werden.

Braunschweiger Gastronomen und Einzelhändler können auf der städtischen Internetseite auf ihre Abhol- und Lieferangebote hinweisen. Unter www.braunschweig.de/bestellen-liefern werden entsprechende Angebote gesammelt. Außerdem gibt es auf Instagram die Accounts supportyourlocal_bs und die „Lieferliste38“ eingerichtet.

Die IHK Braunschweig hat eine Beratungshotline für ihre Mitgliedsunternehmen geschaltet: Unter der Telefonnummer (0531) 4715-222 beraten die IHK-Mitarbeiter zu Fragen rund um Liquiditätshilfen, Gespräche mit Lieferanten und Vermietern, Staatliche Hilfen/Unterstützungsangebote von Bund und Land.

Auf der Internetseite der Stadt gibt es eine Übersicht zu allen Hilfspaketen und Ansprechpartnern für Unternehmen: www.braunschweig.de/wirtschaft-corona. Arbeitgeberverband, IHK, Handwerkskammer, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und weitere Verbände und Einrichtungen wollen damit den Unternehmen vor Ort bei der Bewältigung der Corona-Krise bestmöglich zur Seite zu stehen.

Was die Braunschweiger Wissenschaft in der Corona-Pandemie beiträgt

Braunschweiger wollen Corona-Medikament testen: Die Firma Corat Therapeutics plant bereits die klinische Studie. Diese Tests an Freiwilligen sollen Anfang nächsten Jahres starten.

Wissenschaftler der TU Braunschweig haben sich mit der Frage befasst, wie effizientere Corona-Tests möglich sind. Simulationen zeigen ihnen zufolge: Ein Zehntel der Bevölkerung Deutschlands könnte innerhalb von rund zehn Tagen getestet werden – mit Proben-Pooling.

Wissenschaftlern des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, des Braunschweiger Unternehmen Yumab und der Technischen Universität Braunschweig ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einem Medikament gegen Covid-19 gelungen. Sie haben einen Antikörper nachgewiesen, der das Coronavirus erfolgreich am Eindringen in Zellen hindert.

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) warnten Mitte April davor, die Beschränkungen zu lockern. Sie regten sogar an, zu überlegen, ob die Einschränkungen im sozialen Leben kurzfristig noch verstärkt werden sollten, um die Ausbreitung weiter zu verlangsamen.

Wichtige Telefonnummern

Die Corona-Hotline der Stadt unter (0531) 470-7000 ist montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr sowie ab dem 7. November zusätzlich auch samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr erreichbar. Da auch die Hotline unter Corona-Bedingungen arbeiten muss und zeitweise viele Anrufe eingehen, wird es laut der Stadt nicht immer möglich sein, jedes Gespräch sofort entgegenzunehmen. Wichtig: Bei medizinischen Fragen oder Fragen zu einem Corona-Test sind weiterhin die Hausärzte oder außerhalb der Praxisöffnungszeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 zu kontaktieren. Die Hotline des Landes ist unter (0511) 120-6000 erreichbar.

Hilfe bei häuslicher Gewalt: In einer großangelegten Kampagne macht das Braunschweiger Gleichstellungsreferat auf das aufmerksam: (0800) 0116016

Bei psychischen und familiären Problemen stehen die bekannten Braunschweiger Beratungsstellen auch jetzt grundsätzlich telefonisch zur Verfügung, etwa der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes unter (0531) 470-7272 und der Psychosoziale Krisendienst unter (0531) 470-7777.

Seit Kurzem gibt es den Physiotherapeuten-Notdienst. Der Eintrag auf der Seite www.physiotherapeuten-notdienst.de ist für alle Praxen kostenlos, egal ob Verbandsmitglied oder nicht. Patienten oder Kliniken können durch eine Suchfunktion schnell und einfach weiterhin geöffnete Praxen in der Nähe des Wohnortes des Patienten finden.

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Unsere Redaktionen sammeln alle wichtigen Infos zum Coronavirus auf lokalen FAQ-Seiten, die stets aktualisiert werden. Online sind die Überblicke aus Braunschweig, aus Wolfsburg, aus Wolfenbüttel, aus Gifhorn, aus Salzgitter, aus Peine und Helmstedt sowie aus Osterode.

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