Corona in Braunschweig: Alle Fakten auf einen Blick

Braunschweig.  Aktuell am Donnerstag: Sieben-Tage-Wert sinkt auf 50,5. Die Schausteller haben den Braunschweigern einen stillen Gruß geschickt.

Der zweite Lockdown: Die Gastronomie ist komplett geschlossen, ebenso alle Freizeiteinrichtungen. Polizei und Ordnungsdienst kontrollieren verstärkt die Einhaltung der Regeln. In der Fußgängerzone gilt Maskenpflicht. In den Schulen gelten strenge Hygiene-Regeln. Etliche Schulen sind von Infektionsfällen betroffen. Im Gesundheitsamt unterstützen Hilfsorganisationen beim Testen. Der Amateursport liegt flach, im Profisport sind erneut keine Fans zugelassen. 

Der zweite Lockdown: Die Gastronomie ist komplett geschlossen, ebenso alle Freizeiteinrichtungen. Polizei und Ordnungsdienst kontrollieren verstärkt die Einhaltung der Regeln. In der Fußgängerzone gilt Maskenpflicht. In den Schulen gelten strenge Hygiene-Regeln. Etliche Schulen sind von Infektionsfällen betroffen. Im Gesundheitsamt unterstützen Hilfsorganisationen beim Testen. Der Amateursport liegt flach, im Profisport sind erneut keine Fans zugelassen. 

Foto: Norbert Jonscher, Stefan Lohmann, Agentur Hübner

Die Zahl der Neuinfektionen liegt weiterhin im zweistelligen Bereich. Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in Braunschweig am Montag kurzzeitig unter den Wert von 50 gesunken war, liegt sie am Donnerstag, 26. November, bei 50,5 (-2,4). Das heißt: Innerhalb der letzten sieben Tage gab es rund 53 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Grundlage für diese Berechnung ist eine Gesamtzahl von 251.551 Einwohnern.

Die aktuellen Zahlen am Donnerstag, 26. November

Infizierte: 1450 (+20)
Aktuell Erkrankte: 410
Genesene: 1016
Todesfälle: 24 (+0) Alle bisher Verstorbenen waren im Alter zwischen 55 und 96 Jahren.

In Braunschweigs Krankenhäusern werden zurzeit 35 Patienten (-1 seit 23. November) im Zusammenhang mit Covid-19 behandelt (Stand 25. November). Dabei kann es sich auch um Patienten aus der Region handeln. Zudem werden in dieser Zahl auch Corona-Verdachtsfälle erfasst.

Im Städtischen Klinikum sind die Besuchszeiten eingeschränkt. Im HEH und im Marienstift gelten Besuchsverbote. Die Antigen-Schnelltests gibt es noch nicht in jedem Pflegeheim . Dem Braunschweiger Gesundheitsamt liegen aktuell aber schon rund vor.

Wer gilt als Kontaktperson und wer muss in Quarantäne ?

Die aktuellen Regelungen im zweiten Lockdown bis Ende November

Maskenpflicht: In Braunschweig gilt ab einem Inzidenzwert von 50 eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone und im Magniviertel – werktags in der Zeit zwischen 10 und 23 Uhr. Außerdem gilt ab einer Inzidenz von 50 eine Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen sowie in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, und überall dort, wo sich viele Menschen bewegen. Unabhängig vom Inzidenzwert gilt die Maskenpflicht grundsätzlich auf Märkten und im ÖPNV (auch an Haltestellen).

Braunschweig verfügt Maskenpflicht in der Innenstadt

Kontakte: Außerhalb der eigenen Wohnung darf man sich mit maximal zehn Personen aus dem eigenen und einem anderen Hausstand aufhalten, wobei Kinder unter 12 Jahren nicht eingerechnet werden. Diese Regel gilt NICHT für Versammlungen. In einer Privatwohnung dürfen sich maximal zehn Personen aus zwei Haushalten treffen, Kinder mit eingerechnet. Jede Person hat soweit möglich einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person einzuhalten. Davon ausgenommen sind unter anderem Gruppen von Kindern bis zu einem Alter von 12 Jahren.

Veranstaltungen: Zulässig sind nur Veranstaltungen, die NICHT der Unterhaltung dienen. Sie sind im öffentlichen Raum (drinnen und draußen) bei sitzendem Publikum mit nicht mehr als 50 Besuchern zulässig. Veranstaltungen mit zeitweise stehendem Publikum bedürfen der vorherigen Zulassung und sind dann ebenfalls mit maximal 50 Besuchern möglich. Im Profisport ist kein Publikum mehr zulassen. Religiöse Zusammenkünfte einschließlich Trauungen , Beerdigungen , Firmungen und ähnliches sind unabhängig von der Zahl der Teilnehmer zulässig, wenn es ein Hygienekonzept gibt.

Geschlossen sind: alle Gastronomie-Betriebe , Clubs und Diskotheken (Lieferungen und Außer-Haus-Verkauf bleiben erlaubt), alle Institutionen und Einrichtungen für die Freizeitgestaltung , auch Kosmetikstudios , Massagepraxen, Tattoo-Studios sowie Bordelle . (Öffnen dürfen Friseure und Einrichtungen für medizinisch notwendige Behandlungen wie Praxen für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie oder Fußpflege.) Touristische Übernachtungen sind sowohl in Hotels, als auch auf Campingplätzen untersagt, ebenso wie touristische Bus-, Schiffs- oder Kutschfahrten.

Bei Auslandsreisen in Risikogebiete gilt weiterhin bei der Rückkehr eine Quarantänepflicht. Ausgenommen sind unter anderem Menschen, die beruflich kurzzeitig im Ausland sind oder Menschen, die sich dort weniger als 48 Stunden aufhalten.

Aktuelle Nachrichten aus Braunschweig

Die Schausteller haben den Braunschweigern einen stillen Gruß geschickt: Rund um den Dom kamen Standbetreiber des ausgefallenen Weihnachtsmarktes zusammen, um ein Zeichen in schweren Corona-Zeiten zu setzen.

Schausteller schicken Braunschweigern einen stillen Gruß

Im Alten- und Pflegeheim im Schwarzen Berg waren in der vergangenen Woche Covid-19-Tests unter Bewohnern durchgeführt worden, nachdem sich eine Mitarbeiterin mit dem Virus infiziert hatte. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilt, werden am Donnerstag durch Gesundheitsamt, Malteser und Feuerwehr beim Personal weitere etwa 100 Tests durchgeführt. Zudem sind in einem Alten- und Pflegeheim in Querum 25 Tests unter Bewohnern und Mitarbeitern nötig, da dort eine externe Mitarbeiterin ebenfalls positiv ist.

Bei den drei jüngsten Todesfällen von Dienstag, 24. November, handelt es sich um drei Bewohner aus der Seniorenresidenz Am Lehmanger . Sie waren 73, 79 und 81 Jahre alt.

Drei Todesfälle im Pflegeheim am Lehmanger in Braunschweig

Die Kirchen haben für den Advent und Weihnachten besondere Ideen.

Advent im Braunschweiger Dom- Wenige Sänger, aber starke Stimmen

Gottesdienste in Braunschweig ganz neu gedacht

Im Alten- und Pflegeheim am Schwarzen Berg war in der vergangenen Woche eine Mitarbeiterin als infiziert gemeldet worden. Daraufhin hatte das Gesundheitsamt weitere Tests veranlasst. 40 Bewohnerinnen und Bewohner wurden abgestrichen: Acht von ihnen mit Covid-19 infiziert. An diesem Montag wurden zudem Beschäftigte getestet – diese Ergebnisse stehen noch aus.

Die traurige Nachricht: Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt ist nun endgültig abgesagt.

Kein Weihnachtsmarkt- Katastrophe für Braunschweigs Schausteller

Eine Taskforce der Stadt prüft zurzeit, wo die zwei geplanten Impfzentren in Braunschweig eingerichtet werden können.

Corona hält sich an keinen Dienstplan: Aus dem Braunschweiger Klinikum berichtet Stationsleiter Carsten Conrad über die Pflege im Ausnahmezustand.

Corona hält sich an keinen Dienstplan

Braunschweig will die Hilfe für die Kulturszene ausweiten: Kulturdezernentin Anja Hesse begründet die Initiative der Stadt und kritisiert die Förderpolitik von Land und Bund.

Braunschweig will Hilfe für Kulturszene ausweiten

Schulen lehnen die Staffelung des Unterrichtsbeginns ab. Durch weniger Gedränge in Bus und Bahn sollte das Infektionsrisiko auf dem Schulweg gesenkt werden. Geprüft wird nun der Einsatz von Reisebussen.

Braunschweiger Schulen lehnen Staffelung der Schulzeiten ab

Seit Einführung der Maskenpflicht in der Braunschweiger Fußgängerzone Ende Oktober wurden wegen Verstößen 86 Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Beamten und der Zentrale Ordnungsdienst kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht und der Abstandsregeln in der City und auf Wochenmärkten.

Braunschweiger Polizei verteilt 86 Anzeigen gegen Corona-Sünder

Klinikum-Arzt Christoph Duesberg spricht über die medizinische Behandlung von Covid-19-Patienten. Seine Sorge: Es gibt seit Kurzem wieder weniger allgemeine Notfälle in der Notaufnahme.

Mehr jüngere Corona-Patienten in Braunschweig als im Frühjahr

Online bestellen, abholen oder liefern lassen und dabei die lokalen Betriebe unterstützen: Unter www.braunschweig.de/bestellen-liefern finden Interessierte eine Übersicht der Abhol- und Lieferangebote von Cafés und Restaurants sowie Dienstleistern und Geschäften in Braunschweig.

Verdacht auf Corona – was tun?

Wer die unten aufgeführten Kriterien erfüllt, sollte seinen Hausarzt anrufen. Bitte NICHT in die Notaufnahmen der Kliniken gehen. Hörgeschädigte können eine Mail an buergertelefon@braunschweig.de schicken.

Außerhalb der Hausarzt-Sprechzeiten: Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117 (Montag, Dienstag und Donnerstag ab 19 Uhr, Mittwoch und Freitag ab 15 Uhr sowie Sonnabend, Sonntag und Feiertag ab 8 Uhr und jeweils bis 7 Uhr des darauffolgenden Tages). Beim ärztlichen Bereitschaftsdienst gibt es zurzeit lange Wartezeiten . Bitte nur in dringenden Fällen anrufen!

Das RKI hat am 3. November die Kriterien für Covid-19-Tests verändert. Damit soll eine Überlastung der Arztpraxen und Labore verhindert werden – diese wäre zu befürchten, wenn alle Menschen mit Erkältungssymptomen wie Huste, Schnupfen oder Halsschmerzen getestet würden. Das RKI betont: Testen dient nicht der Erfassung aller Covid-19-Fälle in Deutschland. Aber oberstes Ziel sei es, gefährdete Menschen zu schützen.

Ein Test ist durchzuführen, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

- schwere respiratorische Symptome (bspw. durch akute Bronchitis oder Pneumonie, Atemnot oder Fieber)

- Störung des Geruchs- und Geschmackssinns

- ungeklärte Erkrankungssymptome und Kontakt (K1) mit einem bestätigten Covid-19-Fall

- akute respiratorische Symptome (wie Husten, Schnupfen, Fieber) jeder Schwere UND Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe ODER Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis, Krankenhaus ODER erhöhte Expositionswahrscheinlichkeit (etwa im Rahmen eines Ausbruchs, bei Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen in geschlossenen und unzureichend durchlüfteten Räumen und unzureichender Anwendung der AHA+L-Regeln) ODER Kontakt im Haushalt oder zu einem Cluster von Personen mit akuten respiratorischen Symptomen ungeklärter Ursache sowie eine Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 35 ODER während des Zeitraums der Symptomatik bestand die Möglichkeit einer Weiterverbreitung an viele weitere Personen ODER weiterhin enger Kontakt zu vielen Menschen (als Lehrer, Chorleiter, Trainer, Sexarbeiterinnen, etc.) beziehungsweise zu vulnerablen Gruppen/Risikopatienten (in Familie, Haushalt, Tätigkeit)

- klinische Verschlechterung bei bestehender Symptomatik

Wichtig: Auch ein alleiniger Schnupfen oder leichter Husten kann Ausdruck einer Corona-Infektion sein. Wer mit diesen Symptomen aufgrund der obigen Kriterien NICHT getestet wird, sollte sich laut dem RKI möglichst trotzdem für fünf Tage zu Hause isolieren und mindestens 48 Stunden symptomfrei sein, bevor wieder Kontakte aufgenommen werden.

Alles Wichtige rund um Kita, Schule und Uni

Braunschweigs Kinder- und Jugendzentren bleiben geöffnet. Natürlich gibt es Auflagen: In allen Einrichtungen gibt es ein Hygienekonzept, das sich an den Räumlichkeiten vor Ort orientiert. Mundschutz ist Pflicht, und es wird dokumentiert, wer wann wo anwesend war.

Braunschweigs Kinder- und Jugendzentren bleiben geöffnet

Da der Inzidenzwert in Braunschweig über 50 liegt, gilt seit Montag, 2. November, an allen weiterführenden Schulen (ab Klasse 5) und den Berufsschulen die Mundschutzpflicht auch im Unterricht . So sieht es die neue Corona-Verordnung in Niedersachsen vor. Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 100 in Kombination mit einer Infektionsschutzmaßnahme (z.B. Quarantäne) an einer Schule soll diese für in der Regel 14 Tage in das „Szenario B“ wechseln: geteilte Klassen mit Präsenzunterricht und Homelearning im Wechsel. Für alle anderen Schulen bleibt es beim Präsenzunterricht für alle Schüler.

In diesem Wintersemester starten weniger junge Menschen ins Studium als sonst. Die TU Braunschweig hat rund 3300 Erstsemester virtuell begrüßt.

TU Braunschweig begrüßt ihre 3300 Erstsemester virtuell

Schon im Frühjahr hatten Lehramtsstudierende der TU Braunschweig Schülern während der Homeschooling-Zeit geholfen. Jetzt ist das Projekt „Lern-Buddies“ erneut gestartet. Eltern und Schüler können sich melden.

Lern-Buddies der TU Braunschweig bieten Schülern Hilfe an

Das Verwaltungsgericht hat entschieden, dass es kein grundsätzliches Anrecht auf Homeschooling gibt. Geklagt hatten zwei Braunschweiger Schüler, deren Eltern einer Risiko-Gruppe angehören.

Braunschweiger Gericht- Kein Anspruch auf Corona-Homeschooling

Der Stadtschülerrat hatte noch im alten Schuljahr ein Video gedreht mit Tipps, wie sich Schüler am besten vor einer Infektion schützen können. Fünf Regeln werden insgesamt aufgestellt. Inzwischen gibt es auch ein Video für Grundschulen.

Braunschweigs Stadtschülerrat dreht Video zur Schul-Hygiene

Braunschweiger Schüler drehen Hygiene-Video für Grundschüler

Die Folgen von Corona in Braunschweig

Hotels stecken in einer dramatischen Krise: Susanne Pflüger vom Magni Boutique Hotel im Magniviertel sagt bitter: „Das ist alles nur noch zum Heulen.“ Braunschweigs Wirte warten auf ihr Geld. Die angekündigte staatliche Hilfe ist in der Gastronomie noch nicht angekommen. Die Lage spitzt sich zu.

Corona – Braunschweiger Hotels stecken in dramatischer Krise

Novemberhilfe- Braunschweigs Wirte warten auf ihr Geld

Ob der Weihnachtsmarkt stattfinden kann, wird immer ungewisser. Er wird definitiv nicht Ende November eröffnen können, wie es sonst immer üblich war.

Braunschweiger Weihnachtsmarkt wird immer ungewisser

Braunschweigs Wintertheater fällt Corona zum Opfer: Das beliebte Musiktheater im nostalgischen Spiegelzelt muss kurzfristig abgesagt werden. 10.000 Karten waren bereits verkauft.

Braunschweigs Wintertheater fällt Corona zum Opfer

Die große weihnachtliche Genossenschafts-Tafel im Steigenberger Parkhotel für Menschen mit geringem Einkommen muss in diesem Jahr wegen Corona ausfallen. Stattdessen spenden drei Genossenschaften 10.000 Euro für die Braunschweiger Tafel.

Corona – keine Weihnachtstafel für Bedürftige in Braunschweig

Die Arbeitsagentur hat erstmals genaue Daten zur Kurzarbeit : Ende März waren schon mehr als 13.000 Braunschweiger in Kurzarbeit. Damit war jeder zehnte Arbeitsplatz der Stadt war von Kurzarbeit bereits betroffen. Im April waren es schon doppelt so viele.

Arbeitslosenquote in Braunschweig erneut leicht gesunken

So sind die Stadtverwaltung und andere wichtige Einrichtungen erreichbar

Das Bürgerbüro wurde vorübergehend in die Reichsstraße 3 verlegt. Zu den Leistungen zählen zum Beispiel die Anmeldung von Haupt- und Nebenwohnsitz, die Beantragung von Reisepässen und Personalausweisen sowie die Entgegennahme von Anträgen auf Grundsicherung und Wohngeld.

Die Abteilung Allgemeine Bürgerangelegenheiten in der Friedrich-Straße-Seele 7 sowie die Bezirksgeschäftsstellen in Wenden, Stöckheim und Broitzem haben geöffnet. Überall gilt: Alles läuft nur eingeschränkt und mit Auflagen.

Die Stadtbibliothek und die Ortsbüchereien sind zurzeit geschlossen.

Die KFZ-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle in der Porschestraße sind geöffnet. Auch die Kassenautomaten können genutzt werden. Lediglich Abmeldungen können weiterhin nur auf schriftlichem Weg erfolgen.


Hilfe und Unterstützung in der Corona-Krise

Ein Projektbündnis, zu dem auch gehört, macht sich für die Prostituierten in der Bruchstraße stark.

Die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport bietet nach wie vor eine Corona-Hilfsbörse an. Menschen, die Unterstützung brauchen, bekommen unbürokratisch eine Helferin oder einen Helfer vermittelt. Die Hilfsaktionen werden ausschließlich ehrenamtlich ausgeführt und sind kostenfrei. Helfer und Hilfsbedürftige können sich melden: www.freiwillig-engagiert.de

Im Corona-Härtefallfonds ist noch Geld für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende . Die Kulturdezernentin weist darauf hin, dass auch bildende Künstler Anspruch auf die städtische Förderung haben, die Einnahmeausfälle aus coronabedingt abgesagten Ausstellungen haben. Für die Wirtschaft ist der Härtefallfonds zurzeit . Der Grund: Es gibt neue Förderbedingungen bei Land und Bund. Bislang wurden 1,25 Millionen Euro an die Wirtschaft ausgezahlt. Alle Infos dazu gibt es hier: www.braunschweig.de/corona-hilfsfonds

Das Projekt #wirzusammen ist beendet: Rund 100.000 Euro sind laut den Initiatoren zusammengekommen. Der Erlös kommt jetzt 115 Unternehmen und Künstlern zugute.

Braunschweigs Gabenzaun ist umgezogen: Weiterhin können Spenden für Wohnungslose und andere Bedürftige abgegeben werden: vor dem Theologischen Zentrum in der Schützenstraße.

Die Solidarität angesichts der Corona-Krise war und ist immens. Unzählige Braunschweiger bieten ihre Hilfe an – und etliche sind genau darauf angewiesen, ältere und kranke Nachbarn, Obdachlose, arme Familien mit Kindern, Pflegeheime, Gastronomen und Händler, Künstler, Studenten und viele mehr. Eine Übersicht über alle wichtigen Ansprechpartner und Projekte finden Sie hier. Inzwischen hat sich etliches normalisiert. Die Aufstellung zeigt dennoch etliche Ansprechpartner, Projekte und Spendenaktionen.

Die Stadt entlastet Unternehmen , die von der Corona-Pandemie betroffen sind. Auf Antrag kann die Gewerbesteuer gestundet werden. Vorauszahlungen sollen angepasst und Vollstreckungsmaßnahmen aufgeschoben werden.

Braunschweiger Gastronomen und Einzelhändler können auf der städtischen Internetseite auf ihre Abhol- und Lieferangebote hinweisen. Unter www.braunschweig.de/bestellen-liefern werden entsprechende Angebote gesammelt. Außerdem gibt es auf Instagram die Accounts supportyourlocal_bs und die „Lieferliste38“ eingerichtet.

Die IHK Braunschweig hat eine Beratungshotline für ihre Mitgliedsunternehmen geschaltet: Unter der Telefonnummer (0531) 4715-222 beraten die IHK-Mitarbeiter zu Fragen rund um Liquiditätshilfen, Gespräche mit Lieferanten und Vermietern, Staatliche Hilfen/Unterstützungsangebote von Bund und Land.

Auf der Internetseite der Stadt gibt es eine Übersicht zu allen Hilfspaketen und Ansprechpartnern für Unternehmen: www.braunschweig.de/wirtschaft-corona . Arbeitgeberverband , IHK , Handwerkskammer , Wirtschaftsförderung , Stadtmarketing und weitere Verbände und Einrichtungen wollen damit den Unternehmen vor Ort bei der Bewältigung der Corona-Krise bestmöglich zur Seite zu stehen.

Was die Braunschweiger Wissenschaft in der Corona-Pandemie beiträgt

Braunschweiger wollen Corona-Medikament testen: Die Firma Corat Therapeutics plant bereits die klinische Studie . Diese Tests an Freiwilligen sollen Anfang nächsten Jahres starten.

Wissenschaftler der TU Braunschweig haben sich mit der Frage befasst, wie effizientere Corona-Tests möglich sind. Simulationen zeigen ihnen zufolge: Ein Zehntel der Bevölkerung Deutschlands könnte innerhalb von rund zehn Tagen getestet werden – mit Proben-Pooling .

Wissenschaftlern des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung , des Braunschweiger Unternehmen Yumab und der Technischen Universität Braunschweig ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einem Medikament gegen Covid-19 gelungen. Sie haben einen Antikörper nachgewiesen, der das Coronavirus erfolgreich am Eindringen in Zellen hindert.

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) warnten Mitte April davor, die Beschränkungen zu lockern . Sie regten sogar an, zu überlegen, ob die Einschränkungen im sozialen Leben kurzfristig noch verstärkt werden sollten, um die Ausbreitung weiter zu verlangsamen.


Wichtige Telefonnummern

Die Corona-Hotline der Stadt unter (0531) 470-7000 ist montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr sowie ab dem 7. November zusätzlich auch samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr erreichbar. Da auch die Hotline unter Corona-Bedingungen arbeiten muss und zeitweise viele Anrufe eingehen, wird es laut der Stadt nicht immer möglich sein, jedes Gespräch sofort entgegenzunehmen. Wichtig: Bei medizinischen Fragen oder Fragen zu einem Corona-Test sind weiterhin die Hausärzte oder außerhalb der Praxisöffnungszeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 zu kontaktieren. Die Hotline des Landes ist unter (0511) 120-6000 erreichbar.

Hilfe bei häuslicher Gewalt : In einer großangelegten Kampagne macht das Braunschweiger Gleichstellungsreferat auf das aufmerksam: (0800) 0116016

Bei psychischen und familiären Problemen stehen die bekannten Braunschweiger Beratungsstellen auch jetzt grundsätzlich telefonisch zur Verfügung, etwa der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes unter (0531) 470-7272 und der Psychosoziale Krisendienst unter (0531) 470-7777 .

Seit Kurzem gibt es den Physiotherapeuten-Notdienst . Der Eintrag auf der Seite www.physiotherapeuten-notdienst.de ist für alle Praxen kostenlos, egal ob Verbandsmitglied oder nicht. Patienten oder Kliniken können durch eine Suchfunktion schnell und einfach weiterhin geöffnete Praxen in der Nähe des Wohnortes des Patienten finden.


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