Walkenried. Übersicht: Alle Bahn- und Busverbindungen am und im Harz sind im neuen Werk aufgelistet. Hier ist das Nachschlagwerk erhältlich.

Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ hat für die erste Hälfte des Fahrplanjahrs 2022/2023 wieder ihr „Harz-Kursbuch“ fertiggestellt. Neben einer online-Version auf der Homepage der Initiative (www.suedharzstrecke.de) ist es inzwischen auch in der gedruckten Fassung von Band 1 fertig und kann bei Michael Reinboth in Walkenried bestellt werden. Auch über den Harzer Tourismusverband in Goslar kann es bezogen werden. Weitere Verkaufsstellen im Südharz werden nach Bedarf beliefert.

Band 1 enthält auf über 200 Seiten alle Informationen zum Schienenverkehr rund um den Harz, zum Regional- und Fernverkehr in den drei Harz-Bundesländern und darüber hinaus in weiten Teilen von Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie Regionalverbindungen bis hinauf an die Ostseeküste von Mecklenburg und hinunter bis in die Alpen sowie in die Schweiz.

Band 2 befindet sich im Druck

Für den Harz sind alle relevanten Busanschlüsse in den Harzrandknoten mit aufgeführt worden. Band 1 kann ab sofort bestellt werden und kostet vier Euro.

Band 2 ist noch im Druck, weil sich im regionalen und lokalen Busverkehr viele Änderungen ergeben haben, die mehr Zeit für die Einarbeitung benötigten. Auf mehr als 100 Seiten und zum Preis von 2 Euro erfährt man alles über den Linienbusverkehr am und im Harz und zu den Harzer Schmalspurbahnen. Band 2 kann separat bezogen werden, beide Bände zusammen gibt es zum Preis von fünf Euro.

„Da auch DB Regio, Erixx und Metronom keine Fahrpläne mehr auflegen und man praktisch ausschließlich auf Daten aus dem Internet angewiesen ist, stellt das Harz-Kursbuch das einzige gedruckte Fahrplanwerk im weiten Umfeld des Harzes dar. Wer sich also einen Überblick über den Harzer Zug- und Busverkehr verschaffen will, wer einfach wissen will, welches Angebot es überhaupt gibt und wo welche Linien unterwegs sind, der sollte beim Harz-Kursbuch zugreifen“, teilt Michael Reinboth mit.

Viele Baustellen im Jahr 2023

Es gibt auch 2023 nach Analyse der Verkehrsexperten viele Baustellen.

„Es fehlt an allen Ecken und Enden das Personal: Lokführer, Stellwerker, Fahrdienstleiter, Busfahrer. Und es fehlen auch Fahrzeuge, weil es nicht genug Personal in den Zulassungsstellen gibt oder neue Fahrzeuge wegen des Zusammenbruchs globaler Lieferketten nicht rechtzeitig fertig werden“, bilanziert Michael Reinboth.