Herzberg. Eine an einen Baum gebundene Hündin beschäftigt Polizei und Tierfreunde im Harz rund um den Himmelfahrtstag. Es folgt eine kleine Odyssee.

Ein in Herzberg gefundener Hund hat ein neues Zuhause gefunden, nachdem er mutmaßlich ausgesetzt worden war. Von dem Weg des Tieres berichtet die Herzberger Polizeistation in einer Pressemitteilung.

Bellen in Herzberg: Polizei hilft einsamem Hund

Die Streife der Polizei Herzberg wurde demnach am Mittwoch, 8. Mai 2024, in den Bereich „Am Eichholz“ gerufen. Eine Anruferin hatte hier am Abend anhaltendes Hundebellen vernommen und schließlich das an einen Baum festgebundene Tier entdeckt.

Die Polizisten befreiten die schwarze Labrador-Mischlingshündin und nahmen sie mit zur Dienststelle. Dort wurde die offenbar dehydrierte Hündin versorgt. Weil eine adäquate Unterbringung des Tieres über den Feiertag nicht möglich gewesen wäre, übernahm einer der Beamten zunächst die Betreuung zu Hause.

„Die Hündin erfreute sich unverzüglich bester Beliebtheit unter den Mitarbeitenden.“

Polizei Herzberg

Am Freitag war die Hündin wieder in der Herzberger Dienststelle „und erfreute sich unverzüglich bester Beliebtheit unter den Mitarbeitenden“, schreibt die Polizei. Die einhellige Meinung sei, dass es sich um ein freundliches und liebenswertes Tier handelte.

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Glückliches Ende für wohl ausgesetzte Hündin „Akira“

In den sozialen Medien folgten Aufrufe durch die Polizei und den Tierschutzverein Bad Lauterberg. Unter Regie des Vereins und mit Wissen des Veterinäramtes konnte schließlich eine Pflegefamilie für die Hündin gefunden werden, so die Beamten weiter. Seit Freitagmittag hat sie nun ein neues Zuhause. Sie wird „Akira“ gerufen.

Die ursprünglichen Hundehalter konnten laut Polizei dank Zeugen ermittelt werden. Wegen Verdachts, ihre Hündin ausgesetzt zu haben, wurde demnach je ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen eine Frau und ihren Lebensgefährten, beide aus Thüringen, eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an, so die Polizei abschließend.

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