6 Rechte von 300 Gegnern übertönt

Göttingen  Einige Mitglieder der Volksbewegung hielten Kundgebung in Göttingen.

Rund 300 Nazi-Gegner standen getrennt von Polizisten sechs Rechten gegenüber.

Foto: Christoph Mischke

Rund 300 Nazi-Gegner standen getrennt von Polizisten sechs Rechten gegenüber. Foto: Christoph Mischke

Am Albaniplatz standen sich am Dienstagnachmittag Rechtsextremisten und Gegendemonstranten gegenüber – getrennt von einem großen Polizeiaufgebot. Kundgebung und Gegendemonstrationen verliefen nach Angaben der Polizei ohne größere Zwischenfälle.

Die rechte „Volksbewegung Niedersachsen“, früher „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“, hatte zu ihrer Kundgebung unter dem Motto „Freiheit für alle Patrioten – Schluss mit linker Gesinnungsjustiz“ sechs Teilnehmer mobilisiert. Anlass war ein Prozess vor dem Göttinger Landgericht gegen eines ihrer Mitglieder, gegen das am Dienstag verhandelt worden war. Der Angeklagte befand sich auch unter den sechs Kundgebungs-Teilnehmern.

Die Gegendemonstranten versuchten, die „Volksbewegungs“-Sprecher mit Trillerpfeifen, Sprechchören und Tröten zu übertönen. Die „Volksbewegung“ beendete ihre Kundgebung mit dem Abspielen aller Strophen der gesungenen Version der deutschen Nationalhymne. bib/hein

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