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Behinderndes Parken eines Hubschraubers: Anzeige war gar keine Anzeige
Nilges zu Scherzen aufgelegt


Osterode (mp). Blitzt da bei Horst Nilges aus Badenhausen tatsächlich humoristisches Potenzial auf? So zumindest kennt man Knöllchen-Horst nicht, der doch sonst jedes Wort auf die Goldwaage legt und so genau hinhört, wenn es um knifflige Angelegenheiten geht. Die „Anzeige“ wegen Falschparkens eines Hubschraubers, der vergangene Woche in Herzberg gelandet war, um einen Schwerkranken nach Göttingen zu fliegen, sei gar keine Anzeige gewesen sondern nur ein Scherz.

Ich habe das nicht ernst gemeint“, sagte Horst Nilges gestern. „Es ist keine Anzeige gewesen. Es war lediglich eine Mitteilung zwischen meinen Anzeigen Nummer 5017 und 5018. Zusätzlich habe ich das Wort ,behindernd' in Anführungszeichen gesetzt, um deutlich zu machen, dass es ein Spaß sein sollte“, erzählte er gestern, nachdem die Geschichte bundesweit durch den Blätterwald gerauscht war. Eingebettet war seine angebliche „Mitteilung“ tatsächlich in zwei Anzeigen, im Wortlaut indes, wie eine seiner Anzeigen abgefasst. Witzig finden das der Erste Kreisrat Gero Geißlreiter und Eckhardt Bündge, Leiter der Straßenverkehrsabteilung, allerdings nicht. „Es war für uns absolut nicht ersichtlich, dass Herr Nilges einen Witz macht, gerade auch deshalb, weil wir ihn kennen“, erklärt Bündge.

Mehr zu diesem Thema ist in der "Harz Kurier"-Printausgabe vom 22. August 2008 zu finden.


Zum Artikel Nilges leistet sich „ein starkes Stück“

Auf dem Fax war es Kursiv geschrieben, deshalb hätte doch jeder wissen müssen, das alles nur ein Scherz ist! (FOTOS: RTL)




















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hagenbäumer aus osterode schrieb:
22.08.2008, 10:23
Was haben wir gelacht !
Aha, nun ist die Katze aus dem Sack ! Der bundesweit als Querulant geschmähte Herr N. aus B. ist keinesfalls ein selbsternannter Hilfssheriff und auch kein Don Quixote, sondern ein moderner Till Eulenspiegel ! Und endlich hat er dies auch zugegeben. War doch alles nur Spaß, 15000 Anzeigen gegen unbescholtene Mitbürger, nur Satire, um die Stadtverwaltung und den Landkreis Osterode der Lächerlichkeit Preis zu geben. Wie, so scheint uns dieser Schelm zu fragen, wie in aller Welt kann es sein, daß irgend jemand solche Anzeigen Ernst nehmen kann ? Da will man ihm doch kumpelhaft auf die Schultern hauen und ihm zurufen:" Mensch Klasse, Horst, da hast Du uns aber ganz schön verladen ! Da haben wir doch geglaubt , Du zeigst uns alle im Ernst an, weil wir allesamt Sünder sind, und Du hast Dir nur einen Spaß gemacht !" Aber wahrscheinlich wird die Kreisverwaltung diese Fakten weiterhin geflissentlich ignorien, schliesslich bringt der Herr N. aus B. reichlich Geld in die klammen Kassen, da nimmt man gerne in Kauf, daß die ganze Republik den Landkreis Osterode als El Dorado der Idioten verspottet ! Wobei ich hier aus formal juristischen Gründen ausdrücklich und rechtsverbindlich erkläre, den Ausdruck "Idiot" keinesfalls als Beleidigung verstanden wissen möchte, sondern im ursprünglichen Sinne des Wortes als Synonym für "eigensinniger Mensch". Und einen eigenen Begriff von Bürgersinn und Sozialverhalten hat der Herr N. aus B. ja ganz sicher.
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G.P. aus Osterode am Harz schrieb:
09.09.2008, 16:35
Re: Was haben wir gelacht !
...aber was jeder nicht weisst,ist Herr Nilges keine Beamte.Er hat also weder vom Stadt oder Landkrais Auftrag erhalten, Knöllchen oder Anzeige zu "verteilen".Was er macht,kann richtig oder falsch sein,die Meinungen sind umstritten.Rechtlich gesehen kann jeder Bürger Anzeigen erstatten,allerdings muss eineOrdnungswidrigkeit von mindestens einer Beamte festgestellt werden(Beweismaterial vorausgesetzt)Auf lediglichen Verlangen von einen Bürgern,darf der Staat keine Bussgeldern erheben.Also, wer bezahlt, ist selber schuld.
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C. Rose aus Wieda schrieb:
22.08.2008, 11:05
Nilges zu Scherzen aufgelegt
Das schöne Geld, dass durch diese Spaßaktion verloren ist! Im Haushalt des Kreises fehlt es. Hierfür hätte man viele Kinder zu ihrem Schulstart unterstützen können, deren Eltern nicht in der Lage sind, Schulmaterialien einzukaufen. Oder eine Aktion wie Klostermarkt Walkenried für ALLE ohne Eintritt zugägnig machen können. Trauriges Osterode!
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Bernd S aus Osterode schrieb:
22.08.2008, 11:12
Verwaltungskosten
Die Verwaltungskosten für eine fingierte Anzeige trägt doch wohl nicht der Steuerzahler, wo man doch den Verfasser kennt ?
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Ingrid Redecker aus §7520 Osterode schrieb:
22.08.2008, 17:34
Ein Scherzkeks
Gratulation an den aktivsten Frührentner der Bundesrepublik Deutschland,er hat es wiedermal in alle Medien geschafft!Er genießt den Rummel um seine Person!!Ich denke aber mit dieser Aktion ist er entschieden zu weit gegangen.Mit einem Menschenleben macht man keine Scherze.Die Geister die er rief wurden zur Falle und er war gezungen nun zurück zu rudern -sonst käme der Amtsarzt.Wenn nicht jetzt -wann dann ?Ich verbleibe mit herzlichen Grüßen und großem Dank an alle Helfer und Retter die täglich ihren Dienst verrichten aus der Luft,am Boden und auf See.
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O. Post aus Troisdorf schrieb:
22.08.2008, 21:17
Toller Spaß!!!
Am Besten man nimmt ab jetzt keine seiner Anzeigen mehr ernst. Wie kann ich bei einer für einen Mitmenschen sehr lebensbedrohlichen Situation einen Spaß machen? Sollte er mal in eine Notsituation geraten müsste man auch erstmal fragen, ob er wieder einen Scherz macht. Hier im Raum Köln-Bonn sind meine Bekannten und Kollegen auch schon alle über Osterode am lachen.
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Sven aus Osterode schrieb:
23.08.2008, 0:45
Guter Witz
Also ich möchte Herrn N. nicht beleidigen oder ihm zu nahe treten.. Aber ich glaube es ihm nicht das es ein Scherz war. !... und selbst wenn. auf Kosten von Menschenleben macht man keine Witze. Hätte jemand diesen " Scherz" auf Hern Nilges Kosten gemacht.. wäre promt eine Anzeige beim " Scherzkeks" ins Haus geflattert. Meiner Meinung nach hat Herr N. diese Anzeige völlig ernst gemeint.. hat aber dann gemerkt das er zu weit gegangen ist und hat deshalb sich rausgerdet. Ich kann jetzt leider nicht schreiben was ich denke... könnte teuer werden..;)
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Sven aus Osterode schrieb:
23.08.2008, 0:47
Re: Guter Witz
Ich meinte natürlich rausgeredet !
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Kirsten aus Gittelde schrieb:
26.08.2008, 16:56
Hört das denn nie auf!?
Ich kann mich in den Meinungen etc. der anderen Kommentaren nur anschließen. Hat denn dieser Herr N. nichts anderes zu tun? Es gibt doch so schöne Rentnerhobbies, wie z.B. Briefmarkensammeln,Gartenarbeit etc.! Vielleicht könnte man ihn auch in ein Entwicklungsland schicken... Die würden sich bestimmt über ihn freuen,und wir hier in Osterode auch!!!!
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Neumann, D. aus Elbingerode schrieb:
27.08.2008, 11:42
Erstattung
Superwitzig Herr Nilges! Ich möchte wissen wieviele Steuerzahlen darüber lachen können wie man Land und Leute beschäftigt. Dieser ganze Aufruhr zu der Spaßanzeige sollte in Rechnung gestellt sowie mit einer Anzeige und einem saftigen Bußgeld belegt werden. Irreführung von Presse, weiteren Medien, Behörden etc. Über solche "Scherze" kann ich beim besten Willen nicht lachen!
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E. Flux aus Hannover schrieb:
03.09.2008, 12:49
Unglaubwürdig
Schön, dass dieser Mann sich mal vor sich selber erschreckt hat. Ich glaube zwar nicht, dass ihm das eine Lehre sein wird, aber man hofft natürlich drauf. Was ich auch definitiv nicht glaube ist, dass es sich bei der Fax-Anzeige um einen Spaß gehandelt hat. Wie die meisten anderen hier bin ich der festen Überzeugung, dass Herr Nilges nur versucht zurückzurudern, nachdem er erkannt hat, dass er zu weit gegangen ist. Damit beweist er weniger Rückgrat, als die Verkehrssünder, die er immer so fleissig dem Recht zuführt. DIE geben ihren Verstoß im Rahmen der Bußgeld-Zahlung wenigstens zu. So erbost man auch über sein bisher wenigstens (über-)korrektes Tun sein mochte, hier verliert der Mann sein letztes bißchen Ehre, weil er es nicht fertig bringt, sich zu entschuldigen und zuzugeben, dass auch er einer der Sünder ist, die er so gerne verfolgt.
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Gg aus Hattorf am Harz schrieb:
05.09.2008, 9:35
Wann gehts hier weiter?
Kommt jetzt nichts neues mehr? Seit Wochen ist hier kein neuer Artikel mehr erschienen! Sehr traurig
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Dirk Hirschelmann aus Bad Sachsa schrieb:
27.09.2008, 10:07
Nilges kann jetzt sogar "in den Spiegel" schauen..
Nun hat es der Frührentner schon in den Spiegel geschafft, wenn auch nur online... http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,579622,00.html
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R. Mayerhofer aus Wien schrieb:
27.09.2008, 17:24
unfassbar
ich habe übers Internet von Eurem spießigen Mitbürger in Osterode erfahren. DER ist noch nicht "freiwillig" von dort weggezogen? Hierzulande würden sich solche Vernaderer nicht mehr vor die Türe wagen.
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