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Freiwillige Feuerwehr Barbis
Endgültig: Das Oktoberfest findet nicht statt

Von Thorsten Berthold

BAD LAUTERBERG. Alles Hoffen war umsonst: "Das Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Barbis findet in diesem Jahr nicht statt", teilte Ortsbrandmeister Klaus-Dieter Morich am 17. September mit. Eigentlich war die elfte Auflage der beliebten Veranstaltung am 13. Oktober geplant. Hintergrund ist die Ablehnung des Bauantrages der Feuerwehr zur vorübergehenden Umnutzung der Freifläche hinter dem Feuerwehrhaus in der Barbiser Straße durch die Verwaltung des Landkreises.

"Wir können uns weder ein Lärmgutachten noch lärmmindernde Maßnahmen leisten", betont Morich. Und auch die weitere Möglichkeit, dass die angrenzenden Nachbarn ihr Einverständnis mit der Veranstaltung erklären, komme nicht in Frage. "Um es klar und deutlich zu sagen - es ist ein Einzelner, der dieses Fest verhindert", macht der Ortsbrandmeister seinem Ärger Luft. Dabei habe man im vergangenen Jahr alles getan. "Wir saßen mit der Stadtverwaltung und dem betreffenden Nachbarn zusammen, hatten die Regeln für das Fest besprochen - und uns auch daran gehalten. Das wurde sogar von der Polizei am Veranstaltungsabend überprüft." Warum der betreffende Nachbar sich im Nachhinein dennoch beschwert habe, sei für ihn unverständlich.

Auch die Kommunalpolitik beschäftigt das Thema. In einer Pressemitteilung nahm Bad Lauterbergs Bürgermeister Dr. Thomas Gans Stellung zu den zahlreichen Leserbriefen der vergangenen beiden Wochen. In diesen, so der Hauptverwaltungsbeamte, entstehe der Eindruck, dass die Stadtverwaltung, untätig bleibe. Ein Vorwurf, dem der Bürgermeister energisch widerspricht: "Hier entsteht der Eindruck, als wären wir die Behörde, die über die Durchführung des Festes zu entscheiden hat, dabei sind wir die Antragsteller. Genehmigungsbehörde ist der Landkreis." Weiter heißt es in dem Schreiben: Einer Genehmigung stünden Auflagen des Immissionsschutzrechtes entgegen und nicht einfach nur der Einspruch eines einzelnen Anwohners. Nach mehreren Urteilen von Verwaltungsgerichten in ähnlicher Sache sehe sich der Landkreis gezwungen von der bisherigen Genehmigungspraxis abzuweichen.

Anfang September habe es noch einmal eine Vielzahl an Gesprächen gegeben, um eine Lösung zu finden. Es wurde vorgeschlagen, das Fest auf den Barbiser Schützenplatz zu verlegen. "Unser Zeltwirt hat dies aber klar abgelehnt", betont Morich. Zudem wäre eine zeitliche Verschiebung des Oktoberfestes aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich. Außerdem finde dort Ende September bereits das Oktoberfest von Oliver Fiebig statt.

Der Ortsbrandmeister stellt aber auch eins klar: "Das Sportfest wird am Sportplatz gefeiert, das Erntedankfest an der Kirche, das Wartefest an der Alten Warte. Aus welchem Grund sollten wir als Feuerwehr unser Fest nicht auch am Gerätehaus feiern. Das ist schließlich der Ort, an den wir gehören. Ein bisschen Stolz haben wir auch!"

Einig sind sich sowohl der Barbiser Ortsbrandmeister als auch der Bad Lauterberger Bürgermeister über die Auswirkungen, der aktuellen Entwicklung. "Für viele Feste in der gesamten Region könnte dies den Todesstoß bedeuten", so Dr. Gans. "Solche Auflagen kann kein Verein erfüllen, das geht einfach nicht", betont auch Klaus-Dieter Morich.

Leid tut es dem Ortsbrandmeister nicht nur für die Mitglieder, Gäste und Freunde der Feuerwehr, bei denen das Fest sehr beliebt, sondern vor allem für die vielen Helfer. "Wir als Feuerwehr können uns für das Engagement bei allen nur bedanken. Selbst eine Unterschriftensammlung wurde initiiert, aber die ist jetzt bedeutungslos."

HarzKurier, 18. September 2012
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stefanie bassra geb renner aus faßberg schrieb:
18.09.2012, 11:56
Endgültig: Das Oktoberfest findet nicht statt"
ich finds lächerlich das wegen 1 spinner etwas abgesagt wird .wenns ihm zu laut ist soll er doch ins altenheim gehen da ist es ruhiger ....gruß an meine alte heimat aus der schönen lüneburgerheide
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Bernd Stritzke aus Osterode schrieb:
18.09.2012, 18:46
Armes Deutschland
Es ist traurig, dass eine Einzelperson ein solches traditionelles Fest sprengen kann, das nicht einmal kommerziellen Charakter hat. Ich würde mich in Grund und Boden schämen. Der besagten Person allerdings kommen bei dem Gedanken Ursache der Absage eines solchen Festes zu sein, ganz andere Gefühle.
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Stephanie Borrmann aus Barbis schrieb:
21.09.2012, 1:19
Ob es bald keine Gemeinschaft mehr gibt???
Es ist einfach schon völlig lächerlich ,da man nicht mal die anderen Anwohner gefragt hat.Was diese dazu sagen , so macht man diese gute Gemeinschaft kaputt.Ich habe die Unterschriftenaktion für das Fest geführt und habe nicht eine Stimme gegebn das Fest gehört. Man sollte sich echt schämen was hier in Deutschland abgeht.
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