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Eine konkrete Entscheidung soll bis zu den Sommerferien fallen
Pläne für Großkreis konkreter


Foto: Mark Härtl
Am Montagabend kam es auf Schloss Herzberg zu Sondierungsgesprächen der Landkreise Osterode und Göttingen über die geplante Kreisfusion.

Die Atmosphäre sei angenehm und konstruktiv gewesen, waren sich Osterodes Erster Kreisrat Gero Geißlreiter (CDU) und der Göttinger Landrat Bernhard Reuter (SPD) einig. In dem rund zweistündigen Gespräch haben die Verhandlungspartner auch strittige Fragen wie die Finanzbeziehungen zwischen Stadt und Landkreis Göttingen sowie die Entschuldung des Kreises Osterode besprochen. Für Ende April ist ein weiteres Gespräch in Göttingen geplant, an dem auch Vertreter des Kreises Northeim teilnehmen. Eine konkrete Entscheidung über Fusionsverhandlungen soll bis zu den Sommerferien fallen. fr

HarzKurier: 21. März 2012
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G. Müller aus Osterode schrieb:
22.03.2012, 19:44
Herr
Osterode gehört zum Harz und nicht zu Göttingen und auch nicht zu Northeim! Eine Bürgerbefragung ist notwendig. Ein Großkreis Harz ist angemessen.
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Klardenker aus Berlin schrieb:
22.03.2012, 20:39
Reuters Demokratur
Schon kar, dass der Ex-Landrat von Osterode und sein stellvertretender Nachfolgeverweser schon mal die weiteren Schritte zur Osteroder Landkreisvernichtung Richtung Göttingen durchhecheln. Wen interessiert da schon, dass der Kreistag sich am Montag für offene Gespräche mit allen Seiten (auch Goslar) ausgesprochen hat... Wer hat das Vorgehen dieser beiden Herren eigentlich legitimiert?
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Heinz aus vom Harz schrieb:
22.03.2012, 21:08
Re: Reuters Demokratur
Meine Frage: Ist der "Landkreisverweser" (Herr Geißelreiter) überhaupt befugt (und wenn ja, vom wem), Fusionsgespräche zu führen?
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Frank Kosching aus Osterode am Harz schrieb:
23.03.2012, 7:41
Des Kreisverwesers ganzes Pamphlet
Also wenn Sie bei diesem Textchen schon unruhig werden, sollten Sie erst mal die Fortsetzung in der gedruckten Ausgabe lesen - oder ersatzweise dieses hier: http://landkreis-osterode.de/index.phtml?&mNavID=103.1&ffsm=1&ffmod=pres&FID=103.5002.1&La=1& Und wenn Sie dann immer noch nicht die Nase voll haben, auch noch dieses hier: http://www.dielinke-osterode.de/index.php/politik/regional/139-zurueck-im-glied "Kreisverweser" ist übrigens ein hübsches und in diesem Fall sogar doppelt treffendes Wort. Danke für die Anregung.
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Andreas Römermann aus Osterode am Harz schrieb:
23.03.2012, 10:16
Unpräzise Darstellung
Auch von einer Regionalzeitung erwarte ich eine ordentliche Recherche. Offensichtlich verlässt man sich beim Harzkurier aber auf einen zweizeilige Pressenotiz zu besagten Treffen. Ein Blick auf die Homepage des Landkreises zeigt nämlich, dass das besagte Treffen bereits einen eindeutigen Tenor trägt (Zitat: "Bis zum 31. März 2013 müsse daher entschieden werden, „ob“ es eine Fusion geben solle – das „Wie“ und den Termin der Fusion selbst könne man danach noch in Ruhe unter Beteiligung des Innenministeriums aushandeln. Der Endtermin sei bei gutem Willen der Beteiligten gut erreichbar.") Unabhängig von politischer oder regionaler Präferenzen erwarte ich eine korrekte Darstellung in den Medien.
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Redakteur HarzKurier aus Osterode schrieb:
23.03.2012, 12:37
Re: Unpräzise Darstellung
Hallo Herr Römermann, bis zum 31. März 2013 muss - wie Sie treffend zitiert haben - eine Entscheidung gefallen sein, "ob es eine Fusion geben soll". Bis zu den Sommerferien dieses Jahres soll hingegen eine Entscheidung fallen, ob Osterode, Göttingen und Northeim in Verhandlungen über eine Kreisfusion eintreten. In diesen kann ja dann erst endgültig entschieden werden, dass es eine Fusion geben soll. Derzeit laufen schließlich noch die Sondierungsgespräche. Beste Grüße!
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Andreas Römermann aus Osterode am Harz schrieb:
24.03.2012, 10:34
Re: Unpräzise Darstellung
Da empfehle ich Ihnen DRINGEND, die Darstellung auf der Homepage des Landkreises zu lesen (http://landkreis-osterode.de/index.phtml?&mNavID=103.1&ffsm=1&ffmod=pres&FID=103.5002.1&La=1&). Dort sind die Weichen bereits eindeuitg in Richtung GÖ/NOM gestellt. Denn wenn sich die Teilnehmer aus GÖ und OHA bis zum 31.03.2012 entscheiden wollen, ob es eine Fusion geben soll, dann reden meinen beide Seiten bestimmnt nicht die Fusion mit dem Landkreis GS. Das kann doch in der Folge nur bedeuten, dass hinter dem Rücken des Kreistages mal eben die Fusion mit GÖ/NOM durchgedrückt wird. Ich bleibe dabei, die Darstellung des Harzkurier ist unpräzise und schlecht recherchiert...oder, was am schlimmsten wäre - voreingenommen.
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Redakteur HarzKurier aus Osterode schrieb:
26.03.2012, 14:13
Re: Unpräzise Darstellung
Hallo Herr Römermann, nur nochmal, um das klarzustellen: Eine Entscheidung über eine Fusion soll bis zum 31. März 2013(!) fallen - nicht, wie Sie schreiben, bis zum 31. März 2012. Das geht übrigens auch aus dem von Ihnen angegebenen Link hervor. Nochmals beste Grüße!
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Tim Taylor aus OHA schrieb:
23.03.2012, 12:32
Who
the Fuck Is Geißlreiter?
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Wolfgang Wegener aus Osterode schrieb:
23.03.2012, 13:19
Glasklar für Gö/NOM/OHA
Also, damit das hier nicht zu einseitig wird: Ich bin glasklar für eine Fusion mit Göttingen und Northeim. Angesichts der demographischen Probleme in Südniedersachsen/Nordhessen wird dieser Landkreis ohnehin zügig auf Normalmaß schrumpfen, und dieser Schrumpfungsprozess lässt sich für Osterode am ehesten verzögern durch eine Anbindung an das bullenstarke Oberzentrum Göttingen. Nach Lektüre der PM des Landkreises Osterode (Link s. Frank Kosching) kann ich nur sagen: Go!
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Südharzer aus Samtgemeinde schrieb:
23.03.2012, 15:56
Re: Who
Natürlich muss es eine Fusion mit Göttingen/Northeim geben. Was dennn sonst. Die Diskussionen hier sind ja kaum noch auszuhalten. Dann noch garniert in der heutigen Tageszeitung mit den Äußerungen eines Herrn Miche. Da hat der Redakteur Michael Petzold schon ganz Recht, ich zitiere:"Verbale Kraftmeier aus dem Südharz tun mit der Diskussion um Gemeindefusionen über die Kreisgrenzen das Übrige. Das verlangt nach Objektivität und geht nicht mit einem durch Emotionen derart getrübten Blick." (Zitatende). Herrn Miche aus Walkenried scheint aber nach seinen Äußerungen jede Objektivität verloren gegangen zu sein und manchem Schreiber hier auch.
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Klardenker aus Berlin schrieb:
23.03.2012, 17:39
Re: Who
Einen Schrumpfungsprozess bremst der unter der Regie des Herrn Reuter hoffnungslos überschuldete Landkreis Osterode nicht durch einen Anschluss an das "bullenstarke" Göttingen unter Reuters Führung. Die dann absehbare Perspektiven-Verlagerung Richtung Zentralregierung Gö. wird den Interessen der Ex-Landkreis-Osterode-Bewohner schaden, der Einwohnerschwund wird sich dann beschleunigen. Allerdings würde sich die Macht des Herrn Reuter (wie sein Monatseinkommen) erhöhen, immerhin wäre er dann schlagartig Chef des zweitgrößten Landkreises in Niedersachsen.
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Südharzer aus Samtgemeinde schrieb:
23.03.2012, 20:47
Klardenker
Klardenker aus Berlin ??????????????????
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Herbert Miche aus Walkenried schrieb:
24.03.2012, 10:09
Re: Who
Schade, dass „der Südharzer“ sich hinter der Anonymität verstecken muss. Schade auch, dass der HarzKurier seine Informationen nur von der Goslarschen Zeitung bezieht. Das Herr Michael Petzold (HarzKurier) die Diskussion um Gemeindefusionen über die Kreisgrenzen mit den Worten „verbale Kraftmeier aus dem Südharz“ umschreibt, zeigt nur, dass auch er eine voreingenommene Meinung hat, oder aber den Sachverhalt nicht versteht. Vielleicht hätte er die Goslarsche Zeitung aufmerksamer lesen sollen….., dann hätte er auch verstanden, dass ich, wie auch der SPD-Landtagsabgeordnete Karl Heinz Hausmann, die Meinung vertrete, dass allein der Bürgerwille entscheidend ist. Wenn ein Kreisrat einen Kreistagsbeschluss unterwandern will, dann haben meine Äußerungen in diesem Zusammenhang ganz bestimmt nichts mit fehlender Objektivität zu tun. Einfache Sachverhalte zu verstehen scheint aber nicht immer so einfach zu sein!
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Wolfgang Wegener aus Osterode schrieb:
24.03.2012, 13:17
Re: Who
Ich denke mal, dass eine Fusion ein viel zu komplexer Vorgang ist (da wird es ein dickes Vertragswerk geben), um in einer Bürgerbefragung entschieden zu werden, Herr Miche. Tut mir leid, meine Meinung. Exakt dafür habe wir schließlich im letzten September gewählt, unsere Abgeordneten haben Rede-, Frage-, und Antragsrecht und dann müssen Sie entscheiden. Da muss man durch, wenn man sich entschieden hat, aktiv Politik zu machen: Entscheiden tut weh. Das auf die Bürger abzuschieben, halte ich für etwas zu billig. BTW: Am 23. Februar ist Herr Uhlenhaut aus dem Amt geschieden (Ratssitzung), Sie hatten vier Wochen Zeit, um darüber zu entscheiden, die Stelle nicht wiederzubesetzen für den Fall, dass Sie konkrete Fusionsverhandlungen mit wem auch immer aufnehmen. Die Zeit ist um, oder? Sie wollen offenbar die SG Walkenried selbstständig erhalten und einen neuen SG BGM wählen? Dass die Bürger der SG selbstständig bleiben wollen, ist ja wohl das Ergebnis der letzten Wahl. Ich denke, wir werden an diesem Beispiel sehen, dass es keine so gute Idee ist, die Bürger zu befragen.
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Herbert Miche aus Walkenried schrieb:
24.03.2012, 15:02
Re: Who
Lieber Herr Wegener, bezüglich der 4-Wochenfrist irren Sie sich. Die 4-Wochen frist beginnt mit dem Tage der Zustellung der Entlassungsurkunde (durch den Landkreis) an Herrn Uhlenhaut. Das ist bis vor zwei Tagen noch nicht geschehen!
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Wolfgang Wegener aus Osterode schrieb:
24.03.2012, 18:27
Re: Who
Danke für den Hinweis, hatte mich schon gewundert. Ja, ja, die Mühlen der Bürokratie, die mahlen langsam. In der Sache bleibe ich allerdings bei meine Meinung. Es kann nicht sein, dass Herr Hausmann im Kreistag über die Gebühren der öffentlichen Toiletten entscheidet, und die wichtigen Dinge muss ich als Bürger selbst entscheiden? Und wenn es schief geht, weil ich z.B. nicht den vollen Informationsstand haben kann, bin ich selber Schuld? Wofür brauchen wir dann eigentlich noch Politiker? Soll doch Herr Hausmann nach Hause gehen, wenn er sich eine Entscheidung nicht selbst zutraut.
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Wolfgang Wegener aus Osterode schrieb:
24.03.2012, 18:48
Re: Who
Nur mal interessehalber: Bedeutet dies etwa, dass Herr Uhlenhaut noch sein volles Gehalt bekommt (er ist ja nicht entlassen), aber nicht mehr zu Arbeit geht (nehme ich mal an nach der letzten Ratssitzung)?
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Frank Kosching aus Osterode am Harz schrieb:
25.03.2012, 8:50
Re: Who
Also, Herr Wegener: Dass die gewählten Kommunalpolitiker kompetenter, rationaler, altruistischer und fleißiger sind als der Rest der Bürgerschaft, glauben Sie bestimmt ebenso wenig wie ich. Aber genau das müssten sie sein, um sich als Entscheider solcher Art zu qualifizieren, wie Sie es erwarten und einfordern. Was schätzen Sie: Wie viele Kreistagsabgeordnete werden beide Hesse-Gutachten („Kommunalstrukturen in Niedersachsen“ und die „Teilregionale Untersuchung für Südniedersachsen“) gelesen haben? - Sehen Sie. Wer aber, so behaupte ich, beide Gutachten zur Kenntnis nimmt und obendrein versteht (wozu im übrigen jeder Bürger Gelegenheit hat, weil sie öffentlich zugänglich sind), kann gar nicht vorbehaltlos und mit dem Brustton der Überzeugung für die Fusion zu einem Großkreis Göttingen argumentieren. Weiterer Punkt: Obwohl das Thema seit mehr als einem Jahr in der konkreteren Debatte ist, gibt es bis heute kein aufbereitetes Arbeitspapier seitens der Kreisverwaltung. Zweifellos ist das operativ ein Versäumnis von Geißlreiter, der mit der Führung des Landkreises insgesamt überfordert scheint. Aber konzeptionell ist das ein Versagen der rot-grünen Strippenzieher, die spätestens seit Reuters Weggang ihr eigenes Politikmanagement treffsicher gegen die Wand fahren. Was ich meine, ist eine Drucksache, in der mir jemand aus dem Hesse-Gutachten oder woher auch immer kohärent herleitet, welche kommunalwirtschaftlichen Effekte eine monozentrische Region bringen soll, die nur ein einziges Oberzentrum, aber keinen zugehörigen Agglomerationsraum (wie etwa Hannover oder Braunschweig) besitzt – eine Gebietskörperschaft, die größer als das Saarland, die Region Hannover oder der Kreis Emsland und mithin der größte Landkreis in Niedersachsen wäre. Kurzum: Prof. Hesse war offenbar der einzige, der Theoriearbeit zu dem Thema geleistet hat. Aber Hesse hat mir nicht vorgerechnet, wie genau die erwartete Fusions-Entschuldung den Menschen, die im dann vormaligen Landkreis Osterode leben, nützt. Immer wird von Entschuldungseffekten gesprochen, aber niemand rechnet mir diese Effekte vor. Behauptungen werden aufgestellt, und auf dieser irrationalen Grundlage soll die Kommunalpolitik rational entscheiden? Weiterer Punkt: Schauen Sie sich die „Eckpunktepapiere“ von Göttingen, Northeim und Osterode an und vergleichen Sie diese mal miteinander (alle öffentlich zugänglich): Mit gleicher Augenhöhe hat das nichts zu tun. Geht es nach Reuters Eckpunktepapier des Kreises Göttingen, wird das keine Fusion, sondern ein Beitritt, prinzipiell vergleichbar mit dem der DDR zur Bundesrepublik. Man könnte es aber auch „Einverleibung“ nennen. Also bitte: Wo sind der Regionalverband Südniedersachsen e.V., wo ist die MEKOM: Tun Sie mal etwas Gescheites und errechnen Sie vernünftige Arbeits- und Entscheidungsgrundlagen für die Kommunalpolitik. Übrigens: Die Bürger bedürfen für ihre eigene Entscheidungsfindung keiner Berechnungen, um zu wissen: Die Wege werden weiter, die Demokratie ferner und abstrakter. Menschen mit eingeschränkter Mobilität, alte Leute, chronisch Kranke und Langzeitarbeitslose (die Reihe ließe sich fortsetzen) werden unter einem Großkreis leiden. Für die rot-grüne Machtelite, die ihre Dominanz in Südniedersachsen gern im Jahrzehntemaßstab strukturell absichern möchte, mag das eine Quantité négligeable von allenfalls statistischer Relevanz sein. Wer aber die Menschen, um die es eigentlich geht, so dermaßen aus den Augen verliert, darf nicht über existenzielle Fragen entscheiden.
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Klardenker aus Berlin schrieb:
25.03.2012, 8:53
Re: Who
Jaja, die gewählten Politiker sollen entscheiden... angesehen davon, dass die Ergebnisse der Wahl wohl nicht insbesondere Ausdruck des Volkswillens in Sachen Fusion sind, ist bemerkenswert, dass die gewählten Politiker offene Verhandlungen mit allen Seiten wünschen. An demselben Tag haben der Göttinger Landrat Reuter und der nicht vom Volk gewählte OHA-Landkreis-Vertreter gemeinsam mit dem Göttinger Bürgermeister mal eben festgelegt, dass man Richtung Göttingen voranschreitet. Wenn jetzt selbst die gewählten Mitglieder des Osteroder Kreistages aus Göttingen ignoriert werden, lässt das für den jetzigen LK Osterode schlimmes für die Zeit nach einem Anschluss an das "bullenstarke" Gö. erwarten.
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Wolfgang Wegener aus Osterode schrieb:
25.03.2012, 15:07
Re: Who
Der normale Bürger macht seinen Job und wird sich ja wohl noch darauf verlassen dürfen, dass die Müllabfuhr und die Politiker eben ihren Job machen, und zwar möglichst gut.
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Matthias Gruhn aus Bad Lauterberg schrieb:
27.03.2012, 14:33
Re: Who
Sehr geehrter Herr Wegener, von welchem Planeten kommen Sie eigentlich? In einem demokratischen Staat sollten alle Bürger darüber entscheiden dürfen, zu welchem Gebiet sie gehören möchten. Die Zeiten des Absolutismus, wo solche Dinge in der alleinigen Entscheidung des Landesherrn lagen, sind schon lange vorbei. Reuter hat als Landrat im Landkreis Osterode schon nicht sonderlich viel für den Bürger geleistet (jedenfalls ist mir persönlich nichts bekannt), da kann man sich bereits im Vorfeld ausrechnen, was für den einfachen Bürger nun bei dieser fragwürdigen Fusion mit Göttingen und Northeim herauskommen wird. Es ist doch schon sehr merkwürdig, dass Reuter so sehr für einen "Beitritt" des Landkreises Osterode in den Landkreis Göttingen ist, bedeutet dies doch einen erheblichen Zuwachs an Einfluss und Verdienst für ihn. Tut mir leid, aber diese Sache hat doch einen etwas kleinen fadigen Geruch.
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Wolfgang Wegener aus Osterode schrieb:
27.03.2012, 15:57
Re: Who
Also, ich bin in Osterode in den Kindergarten gegangen, komme also von diesem Planeten. Setzen Sie sich doch einfach mal bei sonnigem Wetter in ein Cafe nach draußen, beobachten Sie die Passanten, und fragen Sie sich bei jedem einzelnen, ob der z. B. das Hesse-Gutachten kennt. Das muss er auch garnicht, er wird sich darauf verlassen dürfen, dass gewählte Politiker sich da einarbeiten und im besten Interesse der Bürger eine Entscheidung treffen. Und diese haben Sie hinterher und vor der nächsten Wahl den Bürgern gegenüber nachvollziehbar zu begründen. Ob im Übrigen der fusionierte Landkreis mit Osterode 500 000 Einwohner oder ohne Osterode 420 000 Einwohner hat, entscheidet wohl kaum über die Größe des Dienstwagens des Herrn Reuter ( selbst wenn, wäre es Kleingeld). Die Hauptamtllichen, also Reuter und Geißlreiter müssen die Entscheidungen vorbereiten, Fakten ranschaffen usw.. Die Entscheidung treffen durch Handheben die gewählten Kreistage. "SPD vertraut Geißlreiter nicht mehr"? Darum geht es doch garnicht. Liebing und Hausmann sollen sich nicht entscheiden, weil sie irgendwem vertrauen oder auch nicht, sie sollen sich vielmehr nach harter Arbeit eine eigene Entscheidungsgrundlage erarbeiten. Solche lächerlichen, peinlichen und absolut überflüssigen öffentlichen Profilierungen zeugen jedenfalls nicht gerade von Selbstbewusstsein.
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Einwohner aus Lkr. Osterode schrieb:
28.03.2012, 8:40
Re: Who
Es ist schon komisch, dass jemand der Mitglied einer FREIEN Wähler Gemeinschaft ist/war auf einmal die Bürger bevormunden will. Ihre Aussage ist m.e. unvereinbar mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung in unserem Land. Dabei haben sie wohl noch nicht bemerkt, dass das 3. Reich bzw. die DDR nicht mehr existieren!!! Die Aussage, dass das "Stimmvieh" die Entscheidung den Politikern überlassen sollte ist eine Frechheit. Welchen Politiker? Die sich in Aufsichtsräten eine goldene Nase verdienen? Die, die Entscheidungen für Wirtschaftsunternehmen treffen, in die sie dann wechseln? Politiker, die sich von "Freunden" aushalten lassen? Bezüglich des Hessegutachtens kann man nur sagen "wer die Musik bestellt bestimmt auch was gespielt wird". Was soll sich eigentlich nach einer Fusion oder Eigenentschuldung ändern? Das Problem ist, dass der Bund und das Land immer mehr Aufgaben an die Gemeinden und Landkreise verlagert haben, ohne sie entsprechend mit Finanzmittln auszustatten. Aber davon hab ich als blöder Bürger ja keine Ahnung!!! Hauptsache unsere (Hobby)Politiker haben einen Anspruchsgrundlage auf Ihr Sitzungsgeld bzw. Diäten.
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E. Müller aus Bad Ltbg schrieb:
04.04.2012, 23:26
Re: Who
Was hier hinein interpretiert wird ist schon sehr merkwürdig.
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Stefan Schneider / Bürgerforum Göttingen aus Dransfeld schrieb:
01.04.2012, 13:37
Kleinkrämerei
Werte Leser und Schreiber, es steht doch außer Frage, das mit der Kommunalwahl am 11.09.11 kein Votum für eine Kreisfusion in Richtung GÖ/NOM abgegeben wurde. Die angestrebte große Fusion dient nur der Machterhöhung der Politiker, die dann noch eine Stelle haben werden, denn alleine in OHA würden aufgrund des geringen Anteils an Einwohnern von 16 Prozent im Großkreis 29 von 42 Kreistagsabgeordnete wegfallen. Wo bleibt da die Bürgernähe ? Man darf hier übrigens auch nicht nur auf Zahlen schauen sondern muss die Gefühle der Bürger betrachten. Die Entscheidung zu einem Großkreis, welcher dann knapp 480.000 Einwohner unterschiedlichster regionaler Eigenschaften, Charaktäre, Mentalitäten und Interessen gehört definitiv in die Hand der betroffenen Bürger, nicht in die, irgendwelcher Parteien oder gar einzelner Politiker. Mit welcher Berechtigung darf Herr Geißlreiter eigentlich verhandeln ? Warum sperrt sich die Politik so gegen einen Bürgerentscheid, wenn doch die neutrale Aufklärung der Bürger mit einfachen Mitteln möglich wäre ? Man muss nicht das Hesse-Gutachten auswendig kennen um zu wissen, dass sich dieses gegen eine grosse Fusion ausspricht. Man sollte sein Herz und sein Gefühl kennen und danach entscheiden, was man will. Zudem würde aufgrund der "Konkurrenzsituation" zu Goslar wahrscheinlich fast alles zrstört, was in vielen Jahren gemeinsam aufgebaut wurde. Beteiligt Euch bitte an einem Bürgerbegehren, welches in Kürze bei Euch startet und steht für Euer Recht ein, mitzubestimmen.
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Hans Wurst aus LK OHA schrieb:
06.04.2012, 17:38
Du meine Güte
Wenn ich diese ganze Debatte hier als Neu-Mitleser verfolge - dann wird mir Angst und Bange bei dem Gedanken an eine BürgerInnenbefragung! So viel an versammeltem Halbwissen, Unterstellung und unbewiesenen Behauptungen allein in dieser Leserbriefsparte zum Thema "Fusion" hätte ich nicht erwartet. Nicht nur Herr Gruhn sollte sich mal befragend in die Fußgängerzone setzen: Auch so manchem Schreiber hier täte ein Blick in diverse Gutachten zu Fusionserträgen ganz gut (es gibt ja nicht nur das oder die Hesse-Gutachten - Ähnliches wurde schon zigmal durchgekaut). Ich meine, solch eine komplizierte Sache wie eine Fusion von zwei bis drei Landkreisen bedarf der gedanklichen Durchdringung durch Verantwortungsträger - und keine schnelle, populistische Umfrage. Im Übrigen: Was von Volkes Stimme zu halten ist in solch diffizielen Angelegenheiten konnte man doch gerade erst wieder bei dem Stichwort "Emden" mitbekommen. Ohne notwendiges Fachwissen wurde hier zur Lynch"justiz" aufgerufen, durch den "gesunden Menschenverstand". Da wird mir aber übel, wenn das Halbwissen die Macht gewinnen soll. Um es deutlich zu sagen: Eine Bauchentscheidung nach dem Motto: "Der Harz soll der Harz bleiben" geht vollkommen an dewr gegenwärtigen und zukünftigen Entscheidungsnotwendigkeit vorbei. Emotionen sind hier, zumindest entscheidungswirksam, vollkommen fehl am Platze. Um es frei nach dem "Focus" zu sagen: Was wir brauchen sind "Fakten, Fakten, Fakten", nicht Gefühlstümelei von Dumpfdenkern, die manchmal noch nicht einmal zu begreifen scheinen, dass die Erde keine Scheibe und die Welt außerhalb des Landkreises OHA nicht zuende ist!
Auf diesen Beitrag antworten
Stefan Schneider / Bürgerforum Göttingen aus Dransfeld schrieb:
18.04.2012, 9:57
Re: Kleinkrämerei
Bei all den unterschiedlichen Kommentaren und Emotionen... Zunächst geht es erstmal darum ein Bürgerbegehren zu unterstützen, welches dann in einen Bürgerentscheid mündet. Sofern für OHA keine Sonderfristen gelten sind also noch 10 Monate Zeit um die BürgerInnen umfassend inhaltlich zu informieren und diese anschließend im Entscheidungsprozess mitzunehmen.
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