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NachrichtenBad Lauterberg
Stellvertretender Bürgermeister Erik Cziesla trat zurück
Auf weiterhin gute Zusammenarbeit


Der neue stellvertretende Bürgermeister Volker Hahn (li.) mit Otto Matzenauer und Erik Cziesla. Foto: Mareike Koch
Von Mareike Koch
BAD LAUTERBERG. Zügig wurden die einzelnen Tagesordnungspunkte der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag abgehakt. Diskussionen gab es keine – alle Änderungen und Aufhebungen der Bebauungspläne wurden einstimmig durchgewunken.

Ein besonderer Punkt der Sitzung war allerdings die Bestätigung des neuen Stellvertretenden Bürgermeisters. Erik Cziesla legte dieses Amt nieder und Volker Hahn wurde als neuer stellvertretender Bürgermeister sowie als Mitglied im Verwaltungsausschuss einstimmig bestätigt. Erik Cziesla wird stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsausschuss. „Die dreieinhalb Jahre waren eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte.“, erklärte Cziesla. Auch Bürgermeister Otto Matzenauer dankte für die konstruktive Zusammenarbeit, die er sich in Zukunft genauso mit Volker Hahn wünsche. Dieser dankte den Anwesenden für das ausgesprochene Vertrauen.
Der Stellenplan für das Haushaltsjahr 2010 wurde bei einer Enthaltung angenommen. Außerdem wurde einstimmig entschieden, dass sich die Stadt Bad Lauterberg an den Kosten für Wegebaumaßnahmen im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens Bartolfelde beteiligt. Als Mitglied der Interessengemeinschaft entfällt ein Anteil von 12 000 Euro, zusätzlich kann mit einem Zuschuss von insgesamt 60 000 Euro gerechnet werden, der beginnend mit dem Jahr 2011 in drei Raten von je 20 000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt wird. Der Bebauungsplan Nr. 26 „Kirchberg“ mit seiner 5. Änderung wurde einstimmig beschlossen, ebenso die Aufhebungssatzung zur örtlichen Bauvorschrift über die Gestaltung für den Innenstadtbereich (der HarzKurier berichtete). Auch der Bebauungsplan Nr. 03 „Am Bühberg“ wurde einstimmig aufgehoben. Bei zwei Gegenstimmen wurde ebenfalls die Aufhebung des Bebauungsplanes „Großer Kurpark“ (Neuaufstellung) mit seinen 4. Änderungen verabschiedet. „Mit dem Planungsrecht haben wir jederzeit die Möglichkeit, hier einzugreifen, wenn es nötig ist. Doch für die geplanten Vorhaben, die das ehemalige städtische Altenheim betreffen, ist die Aufhebung nötig“, erläuterte der Bürgermeister dazu. Laut Vorlage für den Satzungsbeschluss gibt es dafür derzeit einen Investor, der am Rand des großen Kurparks Wohngebäude errichten möchte. Vorgesehen sei, dass mehrere Einzelgebäude entstehen, die den Blick auf den Kurpark und den angrenzenden Scholben teilweise freigeben und so die Attraktivität dieses Bereiches optisch aufwerten sollen. Es solle eine Gesamtanlage entstehen, die einen städtebaulichen Akzent setze. Hier seien, laut Vorlage, Wohnungen mit modernem Ambiente vorgesehen, die durch betreutes Wohnen mit Zusatzleistungen ergänzt würden.
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