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Erfolg bei bundesweitem Unternehmensplanspiel in Göttingen
Wirtschaftsbosse der Zukunft zeigen ihr Können


Die Schüler mussten unter Zeitdruck die richtigen Entscheidungen treffen. Foto: red
GÖTTINGEN/KREIS OSTERODE. Beim Planspiel „U-B-a-s“ der Privaten Fachhochschule Göttingen (PFH) stellten am Wochenende Schüler aus Osterode und Bad Sachsa ihre Management-Qualitäten auf die Probe. Die angehenden Abiturienten erwiesen sich dabei als äußerst versierte Wirtschaftsbosse und schlossen überdurchschnittlich erfolgreich ab.

Sieben der neun Oberstufenschüler zählten am Ende zu den Siegergruppen des Planspiels. Insgesamt haben 60 Schüler aus ganz Deutschland, die Kooperationsschulen der PFH besuchen, an dem Planspiel teilgenommen. Je fünf bis sieben Schüler bildeten einen Unternehmensvorstand. Ihre fiktiven Unternehmen stellten langlebige Gebrauchsgüter her, die sie auf unterschiedlichen Märkten im In- und Ausland verkaufen wollten. Die interessanten Fragen dabei lauteten: Wer kann die Produktionskette seines Unternehmens effizient organisieren? Wer hat die beste Vertriebsstrategie und das beste Marketingkonzept? Wie stellt sich der Erfolg im Jahresabschluss dar? Am Ende des Simulationszeitraums von fünf bis acht Geschäftsjahren flossen neben den betriebswirtschaftlichen Fakten auch gruppendynamische Prozesse und Führungsverhalten in die Schlussbewertung ein. Christian Bleicher, angehender Abiturient an der BBS I in Osterode, beschrieb die Strategie seines Unternehmens so: „Wir wirtschaften kostendefensiv, also mit nur wenig Produktionsanlagen und möglichst geringen Lagerkosten. Dafür wollen wir unser Produkt schnell weiterentwickeln und so unserer Konkurrenz einen Schritt voraus sein.“ Neben Bleicher waren noch Yannik Borchers, Jana Giehl, Helena Ohnesorge und Yves Rathmann von der BBS I sowie Fabian Dechant, Svenja Feist, Philipp Talke und Astrid Weber vom Pädagogium Bad Sachsa beim Planspiel in Göttingen dabei. Besonderen Erfolg hatten die Schüler aus Bad Sachsa: Gemeinsam mit Oberstufenschülern aus Göttingen, Hamburg und Hannover führten letztlich alle vier ihr jeweiliges Unternehmen zum Erfolg. Und auch die Osteroder Giehl, Ohnesorge und Rathmann gehörten zu den drei Siegergruppen des Planspiels. Insgesamt waren neun fiktive Unternehmen an der Simulation beteiligt. Als Trainingsleiter bzw. „Aufsichtsratsvorsitzende“ standen den Schülern PFH-Präsident Professor Dr. Bernt R. A. Sierke und Vizepräsident Prof. Dr. Frank Albe zur Seite. Das Planspiel „U-B-a-s“ hat Sierke selbst entwickelt und vielfach in der Praxis erprobt. red/sar
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