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Holländischer Investor kauft Ferienpark Salztal-Paradies
„Ein Riesenschritt für Bad Sachsa“


Rund eineinhalb Jahre wurde über den Verkauf des Parks verhandelt. Foto: sc
BAD SACHSA. Alles sei zur vollsten Zufriedenheit abgewickelt, sagt Helene Hofmann, Bürgermeisterin der Stadt Bad Sachsa. Sie meint den Verkauf des Ferienparks Salztal-Paradies.

Ein holländischer Investor habe den Park gekauft, heißt es in einer Presseerklärung der Stadtwerke Bad Sachsa. Ab dem 1. Juli 2010 soll der Park von „Landal Green Parks“ betrieben werden. „Dies ist ein Riesenschritt für Bad Sachsa und ein Highlight für den Westharz“, so Jochen Möller, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Sachsa. Davon würden, so Möller weiter, auch Gewerbetreibende, der Handel und die Gastronomie profitieren. An dem Projekt sei rund eineinhalb Jahre gearbeitet worden, sagt er. kw
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wbaumgart aus 37441 Bad Sachsa schrieb:
29.01.2010, 15:38
Ein Riesenschritt für Bad Sachsa
WSVerkauf in Bad Sachsa ! Ein riesen Schritt, nur für wen ? Der Verkauf des Salztalparadieses wirf wiedereinmal viele Fragen auf ! - Erstens ist kein Grund dafür da gewesen oder geht es der Stadt wirklich so schlecht, daß das Tafelsilber veräußert werden muß ?- Warum nur ? Sollen damir die Gehälter der vielen Geschäftsführer oder der neuen Marketing-Firma finanziert werden.- Oder besser noch, man sollte ggf. das Kurmittelhaus sanieren und dann verkaufen.- Somit wäre man gleich zwei Leuchttürme aus Bad Sachsa los- Gibt es denn tatsächlich keine Anderen Wege ? Und was soll eine neue teuere Marketingfirma denn noch vor Ort tun, wenn es nichts mehr zu vermarkten gibt. Böse Zungen munkeln schon, das es in Bad Sachsa demnächst so wie in der Herzberger Innenstadt aussehen wird; leere Geschäfte etc. sind wahrlich kein schönen Anblick und ziehen keine Gäste an. - Nur weiter so; dann werden Sie Frau Hoffmann eines Tages die "letzte" sein, die das Licht ausmachen soll .- Gleichwohl rufe ich hiermit alle Interessierten - inbesondere die CDU-Fraktion- auf doch schnellsten zu handeln, bevor eine sinnvolle Fusion zu einem erneuten Desaßter führt, indem man evtl. die Hightligth von Wieda, Walkenried & Zorge a u c h noch an den "Mann" bringt.(Schwimmbad,Wasserfall & Klosterruine) Es ist unumstritten, daß unsere Nachbarn, die Niederländer gerne in den Harz kommen, aber muß denn bei aller Interesse gleich verkauft werden ?? Also liebe Mitbürger, rührt auch, es muß etwas verhindert werden, bevor es zu spät ist ! Wbaumgart, Bad Sachsa silber
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helaukoenig aus Bad Sachsa schrieb:
12.02.2010, 10:19
Re: Ein Riesenschritt für Bad Sachsa
Das kommunale Tafelsilber zu verkaufen ist seit 25 Jahren das Standardrezept, wenn die öffentlichen Finanzen aus vielfältigen Gründen nicht mehr stimmen. Das ist bequem und einfach und leider irreversibel und somit ist der Verkauf des Ferienparks an Einfallslosigkeit nicht zu überbieten. Doch diese Strategie ändert nichts an den strukturellen Problemen der Stadt und es ist nur ein Frage der Zeit, bis das nächste Schmuckstück versilbert wird. Aber der eigentlich Skandal besteht doch darin, dass hier das kommunale Familienvermögen unter die Leute gebracht wird, ohne das vorher darüber gesprochen. Ein überraschungscoup nach anderthalb Jahren Geheimverhandlungen ist nicht nur eine Stilfrage, sondern auch ein fragwürdiges Demokratieverständnis.
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